All eyes on Apps: Die Mobile Journey von CLAAS
Shownotes
Apps sind im privaten Alltag auf Smartphone, Tablet und Laptop längst selbstverständlich und werden auch im beruflichen Umfeld immer wichtiger. Der Landmaschinenhersteller CLAAS hat das früh erkannt und setzt seit vielen Jahren auf mobile Anwendungen. So wurde in den vergangenen Jahren ein breites Portfolio an Enterprise-Apps aufgebaut. Verantwortet werden sie – von der ersten Idee über das Design, der überwiegend nativen Inhouse-Entwicklung bis hin zum Support – vom Team um Stephan Niewöhner, Head of Mobile Innovation bei CLAAS und stellvertretender Sprecher des DSAG-Arbeitskreises Mobile Development & Strategy.
15 Apps im Einsatz
Mittlerweile sind bei CLAAS 15 mobile Anwendungen im Einsatz – darunter die klassische Mitarbeitenden-App mit Zugriff auf Unternehmensnachrichten und HR-Informationen zur Erfassung der täglichen Arbeitszeiten. Es gibt aber auch eine App für die Beschäftigten in der Produktion, eine für Vertriebsmitarbeitende und eine für Werkstattmeister und Techniker im Service, die alle relevanten Werte über die Maschinen wie Historie, Konfiguration und erforderliche Replikate für bestimmte Anwendungsfälle bündelt.
Erfolgsfaktor „mobile Strategie“
In der aktuellen „digital gesagt“-Folge blickt Niewöhner zurück auf den Beginn der mobilen Reise im Jahr 2013. Er erläutert die Strategie dahinter, warum er und sein Team sehr früh damit begonnen haben, Apps intern zu entwickeln und inwiefern der Erfolg ihnen recht gibt. Es geht aber auch um Hürden auf der Journey, um aktuelle Entwicklungen, wie sie das Agentic Coding bringt, und um die Rolle von SAP: konkret um die SAP Mobile Platform, die Business Technology Platform und die Integration mobiler Anwendungen in die SAP-Landschaft.
Um diese Punkte dreht sich die Episode:
- Mobile Journey bei CLAAS: Warum mobile Anwendungen seit Jahren eine strategische Rolle spielen und welche Vorteile der Ansatz bringt
- Von den Anfängen bis heute: Die wichtigsten Meilensteine auf der mobilen Reise
- Herausforderungen gemeistert: Welche Hürden es bislang gab – und wie CLAAS damit umgegangen ist
- Apps mit Mehrwert: Welche Anwendungen das Mobile-Innovation-Team entwickelt und wie sie Mitarbeitende im Arbeitsalltag unterstützen
- Blick unter die Haube: Wie die Apps an die SAP-Landschaft angebunden sind – Stichwort SAP Mobile Services und SAP BTP
- Standard vs. Eigenentwicklung: Welche Rolle SAP-eigene Apps bei CLAAS spielen
- Erfolgsfaktoren für Mobility: Was andere Unternehmen von CLAAS lernen können
- Agentic Coding und KI: Wie künstliche Intelligenz die App-Entwicklung verändert
- Der DSAG-Arbeitskreis „Mobile Development & Strategy“: Wissen, Austausch und Impulse für die Community
- Was die Mobile-Community aktuell bewegt: Die wichtigsten Themen auf der Agenda des Arbeitskreises
- Engagement lohnt sich: Warum sich eine aktive Mitarbeit im DSAG-Arbeitskreis auszahlt
- Ausblick: Wohin die Mobility-Reise in den kommenden Monaten und Jahren geht
Arbeitskreis Mobile Development & Strategy: Austausch, Praxiswissen und direkter SAP-Dialog
Auch im SAP-Kontext kommt dem Thema Mobility eine wichtige Rolle zu, u.a. um die unterschiedlichen Cloud-Lösungen jederzeit schnell und effizient nutzen zu können – sei es, dass Mitarbeitende mit Concur einen Urlaub beantragen oder eine Dienstreise abrechnen wollen.
Die Herausforderung liegt für Anwenderunternehmen oftmals darin, das SAP-Mobile-Portfolio in seiner Komplexität zu erfassen, die Spielarten zu verstehen und das entsprechende Know-how inhouse aufzubauen. Dabei unterstützt der Arbeitskreis Mobile Development & Strategy mit praktischen Angeboten: Im Gremium gibt es u.a. Hilfestellungen beim Einstieg in mobile Technologien und es werden Best-Practices sowie Use Cases geteilt. Ein großes Plus ist der direkte Austausch mit SAP, der es ermöglicht, Anforderungen einzubringen und Impulse für die Weiterentwicklung von Lösungen zu setzen. Wer Mobility aktiv mitgestalten möchte, findet im Arbeitskreis die passende Community.
Transkript anzeigen
00:00:00: Dann hat sich das eigentlich so Schritt für Schritt selbst weiterentwickelt.
00:00:03: Immer mehr Anforderungen oder mehr Fachbereiche kann man von uns zu, aber sodass wir dann jetzt Schritt für Stück dieses Portfolio von einem insgesamt fünfzehn Apps aufbauen
00:00:11: konnten.
00:00:17: Hallo und herzlich willkommen zur einer neuen Folge von Digital gesagt dem Podcast der DS AG!
00:00:23: Ich bin Dana Walter.
00:00:24: schön dass ihr dabei seid.
00:00:26: Wir checken mit Ihnen das Wetter, bestellen Essen, navigieren durch den Verkehr oder erledigen unsere Bankgeschäfte.
00:00:31: Schnell, intuitiv und mit nur wenigen Klicks –
00:00:34: Apps!
00:00:34: Im privaten Alltag sind Sie auf Smartphone, Tablet- und Laptop längst selbstverständlich und auch im beruflichen Umfeld werden sie immer wichtiger.
00:00:41: Wie Unternehmen mobile Anwendungen einsetzen um Prozesse zu vereinfachen, Arbeitsabläufe flexibler zu gestalten und Ihren Mitarbeitenden in Arbeitseiltag zu erleichtern besprechen wir heute ein Beispiel von Klaas und mit Stefan Niewöhner.
00:00:53: Herzlich willkommen über Stephan.
00:00:55: Vielen Dank, freut mich heute hier zu sein.
00:00:58: Du bist Head of Mobile Innovation beim Landmaschinenhersteller Klaas und führst ein Team mit dreizehn Personen?
00:01:05: Ihr seid nicht nur zuständig für die Entwicklung mobiler Anwendungen sondern auch für die Strategie dahinter.
00:01:10: Zu dem Koordiniert ihr das Anwendungs-Portfolio für die Gesamtunternehmensgruppe.
00:01:16: Das ist korrekt oder?
00:01:17: Genau wir sind insgesamt mit mir vierzehnt Entwickler an drei verschiedenen Standorten Haselwinkel Berlin und Budapest.
00:01:24: Das teilt es ein bisschen auf in den Bereich für Enterprise Apps, ob wir heute drüber sprechen.
00:01:28: Das ist so die Hälfte der Entwickler.
00:01:29: und dann haben wir noch die andere Hälfe, die sich um die Endkunden App Glass Connect kümmert.
00:01:35: Wir betreuen eigentlich die ganzen Apps insgesamt fünfzehn über den kompletten Lebenszyklus von einer ersten Idee über das Design wo auch dann teilweise die Entwickler sehr intensiv mitarbeiten über die nativen Entwicklung und auch den Support was im Endeffekt auch so ein bisschen das Schöne bei Glass ist dass man Wenn man etwas baut, auch dafür verantwortlich ist.
00:01:54: Auch in die nächsten Jahre einfach es dann auch noch so ein bisschen den Qualitätsanspruch vielleicht ein bisschen höher hat.
00:02:01: Wir haben das bei Klas so ein bißchen aufgebaut dass wir so einen Product Owner Concept und Solution Owner Concept haben.
00:02:08: Das heißt mal gerade geht immer mit dem Fachbereich als Tandem an diese Themen ran was dazu auch führt dass wir für jede App die wir entwickeln und für jedes Feature eigentlich klare Verantwortlichkeiten haben und auch eine klare Roadmap für jeweils für die jeweilige App, sodass wir jetzt nicht diese Situation haben, dass wir einen Wildwuchs entwickeln und eine App entwickelt wird, wo nach einem Jahr keiner mehr weiß wer dafür verantwortlich ist.
00:02:32: Das ist eigentlich ganz schön.
00:02:34: Genau!
00:02:35: Und zusätzlich wenn man noch hingehen oder wenn wir noch die Anforderungen haben seit ins Fachbereich, das eine relative App nicht wirklich ausreicht, sondern wir müssen es auch teilweise auf dem Prozess aus dem Laptop weiter ausführen.
00:02:45: dann haben über uns auch noch die Expertise im Team, dass wieder raus eine Fiori-Anwendung bauen.
00:02:50: Das so als kurze Einleitung zu uns.
00:02:53: Eine ganze Menge, also ein umfangreiches Aufgabenfeld das du da verantwortest.
00:02:57: Gleichzeitig bist du aber auch stellvertretender Sprecher unseres Arbeitskreises Mobile Development and Strategy und wir haben dich ja damit heute sozusagen in der Doppelrolle vor dem Mikro denn um den Arbeitskreis soll es am Ende auch noch kurz geben.
00:03:11: Aber lass uns erst mal auf Glas konzentrieren.
00:03:15: Und der beachtlichen Mobile Journey die ihr schon zurückgelegt habt.
00:03:19: Warum setzt ihr bei Claas dann so einen großen Schwerpunkt auf mobile Anwendung?
00:03:23: Und worin liegt in deinen Augen denn da der große Vorteil in dieser Strategie.
00:03:29: Ja, wir haben eigentlich vor zehn Jahren damit gestartet und hatten selbst ein Kollege und ich den Anspruch.
00:03:36: Wir nutzten sehr intensiv die ganzen nativen Apps überwiegend im privaten Bereich.
00:03:40: Warum sollen wir das nicht auch den Kollegen und Kolleginnen zur Verfügung stellen, die bei uns im Unternehmen arbeiten Sehen da einfach auch gewisse Plattformvorteile im Vergleich zu responsiv aufbereiteten Apps, teilweise sogar auf Yuri-Apps weil man natürlich dann einfach doch nochmal mehr Möglichkeiten hat.
00:03:58: Ob das jetzt nur Push Nachrichten sind oder die ganze Offline-Thematik aber auch zum Beispiel Apple bietet da verschiedene Features wie z.B.
00:04:05: so eine Caller ID, die wir jetzt in die Mitarbeiter App integriert haben.
00:04:10: Das heißt, wenn ich einen Anruf von einem Class-Mitarbeiter oder Mitarbeiterin bekomme und diese Nummer aber nicht gespeichert habe, sehe ich direkt okay.
00:04:15: Wer könnte das denn jetzt sein?
00:04:17: Aus dem Class-Adressbuch wird es direkt gezogen.
00:04:19: Oder dann so eine zehn Stunden Pushnachricht, wo dann automatisch die App im Manifest prüft.
00:04:24: aufgrund des solchen Arbeitszeitsgesetzes sollte ich jetzt gleich nach Hause gehen oder nicht.
00:04:29: Und das sind einfach Punkte.
00:04:30: Wir haben auch noch viele mehr in der Produktion, wenn man mit ProGlove Scanners etc.
00:04:34: unterwegs ist dass das direkt mit dem iPad verbunden ist und der Gabelstablerfahrer gar nichts ist den Stapler verlassen muss, wo wir einfach sagen okay da haben wir diese gewissen Vorteile von einer tiefen Anwendung und deswegen oder glücklicherweise setzt Klaas deswegen auch einen sehr großen Fokus darauf.
00:04:52: Praktisch!
00:04:53: Also mobile Anwendungen beziehungsweise Apps machen das Leben und den Arbeitsalltag leichter ja kann ich bestätigen.
00:05:01: Lass uns mal zurückschauen wann und wie ist denn diese mobile Reise von Klaaz gestartet?
00:05:06: Und was waren so die größten Meilensteine seitdem
00:05:09: Gerne.
00:05:10: In den Jahr zwei Tausend Dreizehn habe ich bei Klaas angefangen und da war so das erst die Projekt eigentlich durch die erste App, die wir im App Store damals zur Verfügung gestellt haben.
00:05:17: So eine hundert Jahre Glass Marketing App.
00:05:20: Da hat so die Reise eigentlich gestartet und parallel gab es drei bis vier Projekteams, die mit externen Dienstleistern versucht haben sozusagen diese mobile Reise bei Klas zu starten.
00:05:35: Problem war aber da recht schnell dass eigentlich jedes Projekt Team Alleine unterwegs war auch mit verschiedenen Dienstleister, mit einem Verschiedenen oder einen anderen Text-Stack.
00:05:46: Ob das jetzt damals eine Objective C App war?
00:05:49: Oder eine React App oder eine Xamarin App?
00:05:52: Wir hatten da sehr wenig Synergien die wir erheben konnten.
00:05:56: Deswegen sind wir eigentlich so nach... Ein Kollege und ich stammt dann noch zu zweit Nach ein bis zwei Jahren hingegangen und haben gesagt okay wir müssen irgendwie mal eine mobile Strategie entwickeln für uns Und haben dann Sagt okay, wir wollen das zum einen das Entwicklungs-No-How erst mal generell aufbauen weil das war zu dem Zeitpunkt auch noch nicht da sondern wirklich überwiegend bei den Dienstleistern.
00:06:16: Wir wollen den ganzen Texteck einmal vereinheitlichen und ja Design kam ein bisschen nachgelagert aber auch einfach das No-How aufbauten.
00:06:25: und da hatten wir uns dann verschiedene Plattformen angeschaut unter anderem die damals noch.
00:06:28: die SAP Mobile Platform die es dann glücklicherweise auch geworden ist haben sie heute immer noch im Einsatz heißt jetzt ein bisschen anders Aber das war so der Startpunkt, wo wir dann mit einem kleinen Quotes sehr einfach versucht haben.
00:06:41: Zu beweisen dass so ein Oberplattform sinnvoll ist für Klas, dass man nicht für jede Anwendung alles Neuern wickeln muss ob das jetzt Anmeldungen ist oder dass es jetzt Firewall Freigaben sind.
00:06:53: Wenn man das einmal sozusagen über einen SDK was die SAP damals auch schon bereitgestellt hat zur Verfügung gestellt und da hat man eine neue App generell auch in einem halben Vorder.
00:07:03: Damals ist ein bisschen länger gedauert, sondern im halben Tag auch an die Unternehmensprozesse und Unternehmesysteme angebunden.
00:07:10: Und muss nicht erst zehn Tage investieren, um erstmal alles aufzusetzen etc.
00:07:14: Das war so der Startpunkt.
00:07:15: Im Jahr zwei Tausend Sechzehn oder siebzehn hatte dann auch noch glücklicherweise für uns Apple die Partnerschaft oder SAP die Partnersschaft mit Apple kommuniziert dass Sie genau diesen Weg auch mit Apple gehen und dann dieses SDK auch nochmal weiter ausbauen was es damals schon gab.
00:07:33: das war für uns ganz gut Auch im Hinblick aufs Management, dass wir da nochmal sehr gut argumentieren konnten.
00:07:38: Dass wir auf die richtige Plattform gesetzt haben werden damals SAP mit Apple auch genau dieses ganze Thema kommuniziert und weiter vorantreiben will.
00:07:46: Dann haben wir eigentlich so die ersten von zwei tausend fünfzehn bis zweitaunneinzehnten mein Kollege und ich überwiegend uns um die ganzen internen Produktionsapps gekümmert.
00:07:55: also das ist sozusagen die Basis wo wir herkommen angefangen Warehouse App in Ungarn, wo man Materialien ein- und auslagert.
00:08:05: Dann hatten wir eine Fehlerfehlteilerfassung um in der Produktion wenn ein Mähdrecher produziert wird zum Beispiel zu sagen okay da ist jetzt ein Fehlteil das kann man direkt im SAP abspeichern oder auch einen fehlteil.
00:08:18: also dass es so die Basis wo wir herkommen.
00:08:20: und dann haben wir einen Schritt für Schritt weiterentwickelt.
00:08:27: durch den Launch oder durch die Entwicklung unserer Mitarbeiter App by Class, die wir dann auch nativ gebaut haben.
00:08:33: So dass wir dann auf vier Personen wachsen durften oder um zwei Personen wachsen durften und dann auch da durch diese Mitarbeiter aber auch nochmal im Unternehmen so ein bisschen mehr Marketing betreiben konnten was wir können Und was nativ sind überhaupt alles möglich ist.
00:08:50: und dann hat sich das eigentlich so Schritt für Schritt selbst weiterentwickelt.
00:08:54: immer mehr Anforderungen oder mehr Fachbereiche kann man von zu sodass wir dann jetzt Schritt für Schritt dieses Portfolio von insgesamt fünfzehn Apps aufbauen konnten, für den Enterprise Bereich.
00:09:06: So dass wir dann ja mittlerweile für diesen Enterprise Bereich dann sieben Personen sind also zweitausendundzwanzig und viertenswanzig kommen nochmal ein paar Kollegen mit dazu einfach auch weil wir den Android-Bereich dann auch noch besser unterstützen mussten und auch wollten, weil dann auch gerade... Also ich komme gleich mal bisschen drauf zu sprechen.
00:09:27: Im Produktionsumfeld war es damals schwierig, die IOS-Geräte wirklich zu platzieren.
00:09:33: Alles dann hieß okay warum braucht eine Produktionsmitarbeiter ein iPhone?
00:09:37: Dann wird das sofort übermorgen geklaut.
00:09:39: Es geht kaputt etc.
00:09:41: Ist zum Glück alles nicht eingetreten.
00:09:43: und wir hatten da haben immer noch einen recht guten Erfolg mit diesen ganzen IOS Geräten in der Produktion.
00:09:50: aber dann gab's ja auch irgendwann den Schiff von den Windows CE-Gereden Android Ruggedyce Devices, wo man auch wirklich einen Long Range Scanner etc.
00:09:59: war dann auch integriert hat.
00:10:00: und da gehen wir jetzt im Endeffekt auch hin und bauen native Android Apps auch für den Produktionsbereich.
00:10:05: Da gucken wir mal!
00:10:07: Wir haben das Ziel, dass ein Mitarbeiter nur ein Gerät pro Tag benötigt oder am Tag um seine Arbeitsprozesse zu erledigen und das kann entweder iPhone sein oder so ein Zebra Ruggedice Scanner und da entscheiden wir dann einfach welche Anwendung oder welche Plattform wir dann nativ unterstützen wollen.
00:10:24: Genau.
00:10:25: Eine ganze Menge, also eine ordentliche Entwicklung nicht nur für Klaas sondern auch für euch als Team.
00:10:30: was gesagt?
00:10:31: ihr seid ordentlich gewachsen in den Jahren und du hast auch gesagt dass ich euch viel Entwickler Know-how selbst angeeignet habe.
00:10:38: da gehört sicherlich auch einiges dazu.
00:10:41: ja und dann nochmal mehr dieses Wissen dann eben auch erfolgreich in die Praxis umzusetzen.
00:10:45: also Respekt zu dieser Leistung.
00:10:48: Ja, diese Schilderin klingt so ein bisschen als wäre es so glatt durchgelaufen.
00:10:52: Als wäre es eine einzige Erfolgs-Story gewesen.
00:10:54: aber bestimmt gab's in den vergangenen Jahren auch die einen oder andere Hürde Wie bist du?
00:10:59: Oder wie seid ihr denn damit umgegangen?
00:11:03: Die erste Hürd war eigentlich sozusagen das Internet aufbauen zu dürfen.
00:11:08: Da hatten wir damals glücklich unser CEO der sehr unterstützt hat dass wir uns gefühlt in einem halben Jahr erst mal einschließen durften vielleicht ein bisschen kürzer um das noch aufbauen zu können und dann auch mit kleinen POC's zu starten, wo man einfach so ein gewisses Precades Budget braucht.
00:11:25: Und dann war es damals jetzt heute ein bisschen einfacher vielleicht aber damals echt... Man musste sich verschiedene Tutorials etc.
00:11:33: zusammen suchen und einfach ausprobieren.
00:11:35: Das hat mir ein bisschen gedauert und wir haben einen kleinen angefangen.
00:11:37: Aber mit den ersten Use Cases ist es dann recht viel Erfolg gehabt und da musste man sich dann auch immer so ein bisschen musste man immer ein bisschen entgegen der, wenn jetzt in den Fachbereich kam und dann hatte gesagt ja okay wir haben jetzt hier einen Dienstleister.
00:11:58: Der würde jetzt schnell mal eine Coney App bauen was auch so ein Cross-Pathform Framework damals war.
00:12:02: oder warum macht ihr keine Xamarin Apps?
00:12:05: Und wir sind eigentlich immer dabei geblieben die wir wollen bei Nativ bleiben weil wir hat gewisse Vorteile sehen und das war eigentlich immer so ein bisschen so ne Hürde die man Schritt für Schritt immer überspringen musste dass man sich gegen sozusagen externe Beratungen intern auch durchsetzen kann, weil ja oft sozusagen die Meinung da ist okay.
00:12:22: Die Berater haben dann in gewissen ist ja auch vollkommen manchmal der Fall und korrekt.
00:12:26: An ein gewisses mehr Know-how und man sollte lieber den externen Beratern vertrauen anstatt jetzt zwei internen Entwicklern.
00:12:32: Dies ist das sozusagen nur einen kleinen Büro in Hasemingli ausgedacht habe.
00:12:36: Genau aber dazu haben wir uns Schritt für Schritt durchgekämpft und es ist know how auch aufgebaut so dass wenn jetzt ein externer Berater oder einen Entwickler mit dazustößt Wir eigentlich ihnen auch schon direkt Vorgaben machen können, wie es dann auszusehen hat bei Klaas.
00:12:51: Wie wir programmieren und wir sozusagen natürlich auch teilweise manchmal nur hau einkaufen müssen oder wollen einfach damit man nochmal einen Blick von außen bekommt.
00:13:00: aber das wird einfach auch intern ja wissen was wir denn da überhaupt betreiben mit einem mit dem Portfolio von fünfzehn Apps und dass nicht komplett nach Extent verleugern.
00:13:12: Und dann im Endeffekt noch eine zweite Hürde war das ganze Thema Wirklich ist das gerade schon mal angesprochen, IOS oder iPhones und iPads in die Produktion zu bekommen.
00:13:24: Weil wir waren halt damals also die Windows CE Geräte mit den F-Screens
00:13:29: etc.,
00:13:31: dass war etwas was wir eigentlich ablösen wollten.
00:13:33: aber wir hatten dann nur die iPhones als Alternative die man in die Produktions sinnvoll einführen konnte oder einbringen konnte.
00:13:40: Das war so eine kleine Argumentation.
00:13:42: Aber auch damit einen richtigen Mobile Device Management System Entsprechenden Hollis CSTOR drauf Kiosk-Mod etc.
00:13:50: hat das eigentlich sehr, sehr gut funktioniert.
00:13:52: und wir haben dann über die Jahre ich glaube im Pieck hatten wir sechshundert Geräte in der Produktion im Einsatz.
00:13:58: jetzt ist es ein bisschen weniger weil natürlich jetzt die erneutgeräte dann auch da im Vorkuppmarsch sind was für uns aber auch kein Problem war wird die auch komplett supporten haben wir da genau eigentlich eine gute Zahl an Geräten die täglichem Einsatz sind und wirklich null gefühlt zero Prozent Support Leistung benötigen.
00:14:17: Das waren so die zwei größten Hürden, wo ich sage okay.
00:14:21: Also an die ich mich noch gut erinnere.
00:14:24: Wo ich sage ok, die mussten wir auf jeden Fall bewältigen damit wir jetzt da stehen, wo wir stehen gerade.
00:14:30: Prima!
00:14:31: Du hast auch in einer der Antworten gesagt mir ihr habt das App-Portfolio erweitert?
00:14:37: Ihr seid klein gestartet und habt sukzessive mehr dazugenommen.
00:14:40: Wie viele Apps betreut ihr denn jetzt gerade aktuell und wie unterstützen die deine Kolleginnen und Kollegen in welchen Unternehmensbereichen bereiten?
00:14:49: Wir haben insgesamt so roundabout fünfzehn Apps, das variiert von Monat zu Monat.
00:14:57: Und wir teilen das eigentlich so im Dreibereich auf.
00:15:00: Das eine sind so Unternehems-Apps, wie jetzt zum Beispiel so eine Mitarbeiterapp MyClass.
00:15:06: Dann haben wir eine Workflow App Oder wir haben jetzt gerade den für die Kollegen, die alle Windows Laptops benutzen.
00:15:17: Also wir kriegen erst neue Devices und haben dann zum Beispiel so eine kleine App gebaut um die Support-Mitarbeiter zu unterstützen, Altgeräte entgegenzunehmen Dann machen die Fotos davon Man scannt den Batch dem Mitarbeiter Ausweis mit dem NFC Scanner des iPhones hat dann direkt die Kontrolle.
00:15:35: ok ist das jetzt grad der Mitarbeiter der vor mir steht?
00:15:38: Das sind so Apps, die haben halt nun gewissen eine Dauer.
00:15:42: Also für die nächsten drei vier Monate wird sie verwendet und dann wird die sozusagen wieder für die nächste vier Jahre in die Schublade gelegt und dann wieder rausgeholt.
00:15:49: Deswegen variiert das diese diese fünfzehn Apps ein bisschen.
00:15:53: Aber das sind so die Unternehmens also so einen Bereich, so die Unternehmen Apps um interne Prozesse für die gesamte Gruppe zu optimieren.
00:16:00: Zweiter Bereich ist Sales & Service.
00:16:03: da haben wir eigentlich unsere größten Apps.
00:16:07: Das ist einmal nur ein Produktinformationsapp, die jetzt auch das nächste Jahr mehr CRM-Aktivitäten bekommt.
00:16:15: Er war damit Vertriebsmitarbeiter, Produktinformation bekommen, Argumente warum man Klassmaschine kaufen sollte und die technischen Daten.
00:16:22: Die sind auch komplett offlinefähig.
00:16:24: Da sind AR Funktionen drin, dass ich zum Beispiel dem Landwirten Getriebe zeigen kann was ich dann live auf dem Boden projiziere
00:16:33: etc.,
00:16:34: da sind einfach gewisse Informationen um den Verkaufsprozess zu unterstützen.
00:16:40: Ein sehr großes Projekt ist unser Service-Office, das ist unsere Werkstatt und Technikereinsatzplanung.
00:16:47: In der Vergangenheit war es zum Beispiel so dass wir ja den Werkschaftsmitarbeiter der Techniker mussten zehn Webseiten oder zehn verschiedene Webseite am Morgen öffnen weil das verschiedenste Systeme waren und wir sind dann hingegangen haben das zur Beckenseitig aber auch Frontenseite konsolidiert sodass er eigentlich schon noch eine App hat die er morgens öffnen muss und dort findet ihr alle Informationen, ob das jetzt Live-Maschinen-Telemetrie Daten sind.
00:17:11: Ob das die Wartungshistorie von einem Kunden ist aber auch welche Aufträge er denn überhaupt heute abarbeiten muss.
00:17:19: Das ist eine App, die sehr hohen Fokus bei Klas hat.
00:17:25: Auch ganz oben ist Management Genau!
00:17:28: Das ist ein Bereich.
00:17:31: Die ist beispielsweise komplett offline fähig auch damit der ganzen SAP SDK-Thematik direkt integriert, was es uns dann erleichtert.
00:17:39: Und der dritte Bereich, ganz am Anfang schon mal ein bisschen angesprochen, wo wir so eigentlich herkommen ist das ganze Thema Produktion und da haben wir auch die meisten Apps drin ob das jetzt eine Storage App ist also eine Nageverwaltungsapp, einen Shopfloor app, eine Inspektionsapp inbauen, outbauen für wahren Eingänge, warren Ausgänge.
00:17:56: Wir splitten das immer so ein bisschen dass wir sagen okay wir sind ja weltweit tätig bei Klaas haben aber sozusagen eine Route App Und zum Beispiel in das Storage App sind jetzt verschiedene Ein-Auslager oder Warehouse Prozesse integriert und je nachdem welche Berechtigung ich habe, sehe ich dann im Endeffekt auch die jeweiligen Caps in dieser App.
00:18:17: Das heißt... Auch wenn es eine App ist kann jetzt ein Mitarbeiter in Frankreich komplett verschiedene Prozeste beispielsweise sehen weil dort einfach die Arbeitsweise ein bisschen anders ist als jetzt die Kollegen und Kolleginnen in Hasewinkel.
00:18:31: Aber so haben wir im EndeFFect ein bisschen unter Kontrolle wie wir.
00:18:37: Das macht es uns als Entwickler ein bisschen einfacher, die Apps zu kontrollieren oder koordinieren und auch zu warten weil wir dann sagen okay wir haben nicht zwei einzelne Features.
00:18:45: Ein Feature kann auch in einer anderen App integriert sein.
00:18:48: also zum Beispiel haben wir einen Plant Maintenance Prozess.
00:18:51: also z.B.
00:18:53: Kann ich eine Werks-Instandhaltungsauftrag anlegen?
00:18:56: Und das Ziel ist es diesen... Also wenn ich einen Shopfloor Mitarbeiter bin, dann will ich natürlich den Werks Instandhaltungauftrag direkt in der Shopflooreb anlegen.
00:19:03: Wenn wir jetzt aber über einen Wegsinstanzhaltungsauftrag von einem Büro-Mitarbeiter sprechen, dann würde ich das natürlich auch irgendwann mal gerne in der Mitarbeiter App haben.
00:19:11: Weil dann kann ich direkt sagen okay meine Tür vom Büro ist kaputt, da mache ich den Auftrag entsprechend, lege ich im SAP an und so haben wir das ein bisschen koordiniert, dass wir dann unsere fünfzehn Hut Apps oder Hauptuse Case Apps haben und dort sind dann einzelne Features drin.
00:19:27: Genau!
00:19:28: Und dann ja last but not least Auch wenn das nicht in den Enterprise-Bereich fällt, ist dann die Kundenseite mit ClassConnect wo wir gerade zwei Apps haben für den Maschinenbereich und für den Fahrenbereit.
00:19:38: Wobei das nochmal eine andere Technologie ist weg von SAP.
00:19:42: Also alle Enterprise oder alle Apps Unternehmens, Sales & Service & Produktionen sind alle auf der gleichen Technik Und die EndCon App ist sozusagen noch mal außen vorgenommen.
00:19:54: Da haben wir was anderes eingesetzt Genau!
00:19:59: Ordentlich ne ganze Menge.
00:20:01: Aber schauen wir mal auf SAP genauer gesagt, auf eure Architektur.
00:20:07: Was mich und bestimmt auch die Hörerinnen und Hörern interessiert mit welchem ERP seid ihr denn unterwegs?
00:20:12: Und wie also on-prem Cloud oder Hybrid?
00:20:16: Wie integriert ihr die Apps in eurer Landschaft?
00:20:19: Und welche Rolle spielen dabei die von dir schon genannten SAP Mobile Services?
00:20:30: Also wir sind jetzt seit, also wir sind on-premise unterwegs und seit zwischen den Jahren war dann bei uns die große Migration von aufs neue.
00:20:40: Sfor hat doch so weit gut funktioniert.
00:20:42: Hat dabei für uns aus dem Oberbereich gar nicht so einen richtigen Einfluss weil Yo Data Services schon vorher da waren und sich eigentlich kaum geändert haben.
00:20:52: Unsere aktuelle Architektur ist eigentlich dass wir unsere On-Premisesysteme haben ERP HCM EVM.
00:20:59: Dann kommt der CloudConnector, den die SAP auch bereitstellt damit wir dann die BTP darin andocken können auf sichere Art und Weise.
00:21:07: Und... ...dann eine sehr wichtige Komponente oder auch so ein bisschen die Basis von unserem ganzen Mobile von unserer ganzen Mobile-Strategie ist die BPP mit Mobile Services.
00:21:19: Und alle fünften Apps gehen genau diesen Weg über Mobile Services, CloudConnektor und dann gegen unsere Backendsysteme aber auch teilweise gegen andere Cloud Systeme, auch das jetzt nennt Den Salesforce ist ein SharePoint oder eigene geschriebene Backend-Systeme.
00:21:32: Also wir gehen nicht immer direkt nach Hasewinkel in den Keller sozusagen, sondern haben auch teilweise dann unsere Cloud Systeme angebunden wo im Endeffekt auf Mobile Services einen sehr guten Vorteil bietet weil das da drüber alles dann mal so orchestrierbar und managbar ist.
00:21:46: Das ganze Thema mit Logging und Tracing beispielsweise oder User Verwaltung.
00:21:52: Das bietet dieses System alles und genau das ist eigentlich so ein bisschen unser Setup.
00:21:58: Und auf Frontend-Seite haben wir dann die verschiedenen SDKs von iOS und Android, die die SAP bereitstellt.
00:22:05: Wenn man jetzt weg von der SAP-Technologie geht eigentlich auf den neuesten Frameworks mit SwiftUI, Apple oder Swift Concurrency unterwegs oder Jetpack Composer bei Android.
00:22:19: Das versuchen wir auch immer recht schnell wieder gerade zu ziehen, dass wir wenig Legacy Code haben.
00:22:24: Wir versuchen recht viel zu standardisieren und modularisieren Damit wir das im Endeffekt handeln können mit der, im Anführungszeichen ja doch recht kleinen Truppe für den Enterprisebereich.
00:22:33: Inwiefern nutzt ihr auch Apps die von SAP selbst kommen?
00:22:38: Sehr gute Frage!
00:22:39: Wir nutzen da sehr viel weil wir jetzt nichts hingehen und sagen okay wir wollen alles selbst entwickeln Und SAP bietet da auch sehr sehr gute Apps, ob das jetzt die SAP Conquer App ist oder die SuccessFactors App.
00:22:53: Die bauen sehr intensiv im Einsatz und wird auch sehr gut genutzt.
00:22:57: Wir hatten früher, ganz früher haben wir den SAP Fiori klein dem Einsatz.
00:23:01: Haben den aber jetzt auch schon lange ausgefasst und starten jetzt gerade mit der S-Vormigration noch ein bisschen mehr die im SAP Mobile Start Thematik.
00:23:09: Den Rollout, die App ist zwar schon ein halbes Jahr bis Jahr eigentlich so weit vorbereitet, aber es fehlen da einfach noch so ein bisschen die Fioris lieber Glas also die Standardfioris von SAP, wir haben die HCM Fioris ausgerollt, aber sonst haben wir wenige wenig fioris einfach weil auch das erp oder ecc damals noch nicht auf dem stand war.
00:23:30: da haben wir jetzt mit dem s vor natürlich mehr möglichkeit und deswegen ist die nächsten aktivitäten gestartet dass wir dann auch da Die SAP start app ein bisschen mehr pushen können bei klassen.
00:23:40: Da haben wir glaube ich nur hundert user auf der plattform Oder auf der app.
00:23:45: Insgesamt haben wir über alle apps schauen die wir intern bauen sind wir bei neun tausend jubels an diva generell haben.
00:23:51: Also da ist noch ein bisschen nachruhgedarf, was man... Was die SAP Mobile Start App da angeht aber das wird in den nächsten Wochen und Monaten entsprechend passieren.
00:23:59: Wir hatten uns auch mal die The Warehouse Operator App angeschaut, die die SAP bereitgestellt hat oder immer noch bereit stellt.
00:24:07: Da haben wir dann aber eigentlich recht schnell gesagt okay, da sind wir vielleicht zu speziell wieder bei Klaas unterwegs Und die Prozesse passen nicht ganz zum Standard.
00:24:15: Deswegen sind wir da bei unserer eigenen Storage App geblieben und entwickeln da die Prozese selbst.
00:24:21: Da haben wir eigentlich immer so die Abwägung.
00:24:23: Wir werden jetzt nicht schlingen und sagen, wir bauen eine komplette Reisemanagement-Lösung nach weil da hat SAP das Knowhow, das sind Standardprozesse, die wir auch so nutzen.
00:24:32: und dann nutzen wir da sehr gerne die SAP eigenen Apps.
00:24:37: Die dann aber ja auch intern auf den gleichen SDKs und Plattformen basieren mit Mova Services wie unsere internen Apps auch was es ganz schön
00:24:44: macht.
00:24:46: Du habt ihr wirklich einiges vorzuweisen gerade wenn man bedingt dass ihr ja mit einem mit einer überschaubaren Teamgröße gestartet Zeit und ja über viele jahrenden weiten Aufgabenbereich verantwortet habt in der Konstellation.
00:25:01: Was ist denn euer Erfolgsrezept, was würdest du sagen?
00:25:03: Und was geht es zu Unternehmen die sich vielleicht ähnlich wie ihr mobil aufstellen wollen?
00:25:11: Also ich würde auf jeden Fall sagen ein Erfolgskrezept ist wirklich das Internet-Entwicklungsnohau dass wir sehr wenig oder auf externe Berater uns verlassen müssen, sodass wir selbst die Entscheidungen treffen können und auch Valide treffen können, die dann fürs Unternehmen entsprechend passen.
00:25:31: Das ist glaube ich ein oder das Erfolgsrezept generell, dass wir da vor zehn Jahren gestartet sind und das nach und nach aufbauen durften – was natürlich auch nicht selbstverständlich ist wenn man jetzt den Enterprise-Bereich sich anschaut, sieben native Entwickler intern zu haben.
00:25:47: Es ist mal schön, dass wir das bei Klas so machen dürfen.
00:25:52: Wir haben uns natürlich auch teilweise selbst zu verdanken weil wir da sehr viel Herzblut dann reingesteckt haben.
00:25:57: aber das muss man natürlich an Schritt für Schritt aufbauen.
00:26:00: Man kann auch mit einem kleinen Team starten wie wir es damals auch getan haben und mit ein bis zwei Leuten erst einmal starten den ein bisschen Verantwortung geben und vertrauen, dass man sich dort reinarbeiten kann.
00:26:11: Dann im Endeffekt ein zweiter Erfolgsfaktor ist glaube ich, wie wir das Intermalklass jetzt aktuell aufgesetzt haben weil sonst könnten wir es nicht händeln, dass wir sehr viel modularisieren.
00:26:23: Also wir haben auch zum Beispiel das ganze Mobile Services SDK von SAP selbst noch mal so umgebaut, dass Wir das zu nutzen können wie Clusters benötigt und Auch in diesen fünfzehn Apps sehr sehr einheitlich nutzen können.
00:26:39: Das heißt also ja Es gibt von SAP dieses Den Assistant wo man das Projekt automatisch generieren kann.
00:26:45: jetzt damit haben wir auch damals gestartet ist auch ein sehr guter Startpunkt.
00:26:49: Aber wenn man dann mehrere Apps baut, dann will man nicht jedes Mal bei jedem Update irgendwie den Assistant durchlaufen lassen und jedes Projekt manuelle anpassen.
00:26:58: Deswegen sind wir hingegangen und haben sehr viele Packages aufgebaut die in unseren einzelnen Apps integriert sind und eins davon ist zum Beispiel das Mobile Services Package.
00:27:07: Wenn wir da jetzt ein Update einspielen oder entwickelt oder einen Backfixen, dann ist das eine Entwicklung an einem Package Und alle fünfzehn Apps profitieren automatisch davon, weil das dann über entsprechende CI CD Pipelands ausgerollt wird und wir dann eigentlich gar nicht groß etwas anpassen müssen.
00:27:24: So dass wir da sehr effizient dann unterwegs sein können.
00:27:28: Und das Gleiche wenn wir jetzt ein Barcode Scanner haben oder teilweise wie wir auch Fotos im erfassenen Hochladen das ist einfäckelt, das haben wir einmal designt und gebaut.
00:27:38: Dann ist es in der Storage App drin, in der Service Office App, in einer Shopfloor App weil der Prozess eigentlich auch immer der gleiche sein soll, damit die User sich zurechtfinden.
00:27:46: Ob sie jetzt wenn sie die eine oder andere nutzen und das ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Punkt um mit einem kleinen Team die Aufgaben stemmen zu können und auch recht halbwegs agil unterwegs sein zu können dass man da sehr sehr viel modularisiert.
00:28:01: Und der dritte Punkt auch so ein bisschen den Vorteil den wir dann haben oder auch hatten anfangs Dass wir eigentlich sofort in die Produktion gehen konnten und mit den Leuten sprechen konnten, wie sie das denn haben wollen.
00:28:15: Mit drei Hundert Meter sind wir in Endproduktionshallen und haben dann eigentlich direkt die Apps damals mit den Endanwändern gebaut und konnten dann auch ein zwei Tage später entsprechend zeigen, wie das denn live aussieht.
00:28:27: oder bei der Service Office App beim Rollout sind wir dann live nach Österreich gefahren.
00:28:33: und da nochmal so ein bisschen vielleicht auch eine Empfehlung den Entwicklern mehr Vertrauen zu geben, das heißt nicht nur den Entwickler in User Stories hinzulegen und sage ich ja so einen Task implementiere denn.
00:28:45: Sondern die vielleicht auch mitnehmen.
00:28:46: natürlich muss man das auch immer wollen aber das ist auch ein bisschen bei uns die Marschrichtung dass die Entwickler da sehr nah an den Kunden dran sind weil wir nie dann mitfahren.
00:28:59: sehen sie zum einen und auch mit gestalten wie die Prozesse überhaupt extern oder beim Handel oder einer Produktion funktionieren.
00:29:08: Sie sehen, mit welcher Kollegen die Kollegin damit arbeiten.
00:29:12: Und man hat dann auch einfach eine... Die Kollegen haben ein Bild zu der Person und die Entwickler entsprechend auch andersrum.
00:29:18: So kann man viel schneller und effizienter diese Themen bauen.
00:29:21: Da kommt doch ein Ergebnis raus, mit dem alle zufrieden sind.
00:29:25: Genau das sind eigentlich so glaube ich unsere drei Erfolgsfaktoren, die wir als Empfehlung mitgeben könnten.
00:29:31: Stichwort KI beziehungsweise Agentec Coding.
00:29:35: Aktuell tut sich mit Blick auf die App-Entwicklung ja so einiges, es bestimmt nicht ganz einfach bei den ganzen Neuerungen da am Ball zu bleiben.
00:29:43: aber auf der anderen Seite bringen diese Trends auch Erleichterung mit sich und machen Coding schneller und einfacher zugänglich oder?
00:29:51: Definitiv!
00:29:52: Und man muss aktuell gefühlt wenn man morgens aussteht hat sich die Welt schon wieder verändert.
00:29:57: Man muss dann sehr gut am Ball bleiben Und wir selbst, also es wird sich sehr viel glaub ich ändern.
00:30:04: Wir sind gerade bei Klaas im Enterprise-Bereich so ein bisschen dabei das zu sortieren und zu gucken wie wir uns dort aufstellen.
00:30:10: aber grade so... Also für mich persönlich war's so dass es ab Dezember wo dann die neuesten Modelle von Entropic raus kam da so einen großen Change gab, dass man auch sagen konnte okay das ist jetzt wirklich sehr gut auch Enterprise mäßig nutzbar.
00:30:32: Damit verringert sich auf jeden Fall diese Einstiegshürde, die wir damals im Jahr zwei Tausend Fünfzehn hatten, langsam anzufangen.
00:30:38: Erst mal über die Dokumentationen und Tutorials lesen und dann hat da jetzt eigentlich... Ich würde gar nicht mal sagen, viele sagen man hat da so einen Studenten nebenan sitzen der da bisschen mit dem unterstützt wird.
00:30:47: er sagen es ist sogar ein erfahrener Entwickler je nachdem welches Skills etc.
00:30:51: man dann den DERK beim Agentee Coding nutzt um einfach auch schnell Fortschritte zu machen.
00:30:58: Da ist natürlich eine Gefahr, was Security angeht dass man da sehr sehr vorsichtig sein muss.
00:31:04: Bin ich definitiv dabei und man muss auch immer noch verstehen was man da tut oder sollte das definitiv und sich den Code sehr sehr im Detail angucken.
00:31:11: Ein großer Vorteil ist natürlich wenn wir jetzt im SAP Kontext unterwegs sind, dass dort Frameworks existieren die sauber dokumentiert sind, die auch Enterprise ready sind.
00:31:21: also ich kann jetzt natürlich hingehen eine App bauen, die mir im Shopfloor irgendwelche Prozesse oder Materialien ein- und auslagert.
00:31:30: Oder im Warehouse.
00:31:32: Das wird wahrscheinlich auch funktionieren aber dann ist man schnell auf der Seite.
00:31:34: okay, wie ist denn zu Cruelty mästig das überhaupt aufgesetzt?
00:31:38: Dann wurde wahrscheinlich ein eigenes Backend hochgefahren... ...und dann in einer eigenen Frontend etc.
00:31:42: Und dann wird es glaube ich sehr sehr schnell nicht mehr ganz so sicher, aber wenn man da jetzt mit der SAP oder auf SAP Frameworks etc.
00:31:50: setzt Kann man das schon recht gut, recht schnelle Ergebnisse mittlerweile erzielen?
00:31:56: Was ist dann auch ermöglicht kleineren Teams da in Teil einiges leisten zu können.
00:32:02: Schauen wir doch mal auf euren Arbeitskreis Mobile Development and Strategy weil innerhalb Eures Gremiums wollte ja auch du und dein Sprecherkollege Pete Brauer-Keilenberg die Mitglieder ermutigen sich an die mobilen Themen zu wagen Und hier kann Agente Coding doch ein echter Brückenschlag sein.
00:32:20: oder wie siehst Du
00:32:21: das Definitiv, also wir hatten es auch live in uns war Session einmal gezeigt.
00:32:26: Also es gibt ja immer noch so ein bisschen diese Hürde in Unternehmen dass man sagt okay ich habe keine mobilen App Entwickler und das ist generell alles zu teuer eine mobile App zu bauen Ich gehe lieber auf cross-platform frameworks oder ich baue nun die Webseite und nehme sozusagen den Kompromiss im Kauf, dass der Prozess nicht optimal nutzbar ist Und da kann AI schon definitiv helfen, um einfach diese Hürde ein bisschen herabzusenken.
00:32:53: Und ja das ist auch so'n bisschen wie wir im Arbeitskreis jetzt da diese Thematik angeben oder wir wollen generell im Arbeitskreis halt versuchen weil der SAP-Cosmos im Oberbereich natürlich schon sehr komplex ist den auch zu verstehen da Hilfestellungen zu bieten und da kann KI und das war auch bei den Vorträgen der SAP ja sehr intensiv zu sehen definitiv helfen Einfach auch noch mehr aktive Entwicklung im Unternehmen machbar zu machen.
00:33:23: Welche Themen beschäftigen euch darüber hinaus im Kremium derzeit besonders?
00:33:28: Die letzten Wochen und Monate war eigentlich sehr intensiv.
00:33:31: das ganze Thema SAP Mobile Start.
00:33:33: Da hatten wir verschiedene Sessions, die von der SAP sehr gut vorbereitet waren um überhaupt SAP Mobile start einzurichten.
00:33:44: in den nächsten Wochen noch mal eine Session über, wie man Mobile Start im Service-Umfeld sehr gut nutzen kann mit Verbindung mit dem Service and Asset Manager.
00:33:54: Das ist auch alles in der desacknet aufrufbar und nochmal sozusagen als Recap sich anschaue an, kann man sich nochmal anschauen so dass die Themen nicht verloren gehen und man nicht live bei der Session dabei sein muss.
00:34:10: also da bauen wir gerade so ein bisschen So eine kleine Dokumentation, was das ganze Thema angeht auf und dass sind eigentlich so ein großer Schwerpunkt den wir jetzt die letzte Zeit hatten.
00:34:24: Plus dieses Portfolio ob das jetzt eine MDK-Entwicklung ist, also Mobile Development Kit, ob das natürlich Android, iOS, SDKs et cetera sind... Das ganze Thema eigentlich nochmal so bisschen mehr in die Breite zu bringen und sie Angst zu nehmen mit dem Mobile Thema zu starten.
00:34:40: Das sind so die zwei großen Themen Pete und ich sind.
00:34:44: beide kommen eher so aus der Entwickler-Schiene, weil wir sind da teilweise auch recht entwickelungsnah unterwegs.
00:34:51: Was aber nicht heißt dass wir deswegen haben wir, das sind ja Strategy and Development.
00:34:56: Wir gucken mal auf die Strategiethemen also dass wir da eigentlich für jeden glaube ich einen guten Anlaufpunkt bieten können ob das jetzt entscheidert sind oder Entwickler plus die Kontakte die wir mit den SAP Kollegen dort haben.
00:35:10: Können wir glaube ich recht gut im Endeffekt Hilfestellung bieten, um einfach mehr Mobile in Unternehmen bereitstellen zu können oder das Thema zu pushen.
00:35:21: Warum lohnt es sich im Arbeitskreis mitzuarbeiten?
00:35:23: Also warum sollten sich DSHG-Mitglieder euch unbedingt anschließend aktiv werden?
00:35:28: jetzt die Werbung?
00:35:29: Wir sind eigentlich eine sehr offene Truppe alle gleichgesinn.
00:35:35: wir wollen eigentlich alle Mobile pushen und ob das jetzt nativ ist oder ob das mdk ist.
00:35:40: Wir haben eigentlich alle das leichte Ziel sind da offen für den Austausch.
00:35:44: Auch die SAP-Kollegen sind da sehr, sehr offen und haben auch schon sehr gute Beispiele in der Vergangenheit wo man zeigt okay durch diese Mitarbeitenden im DSHG an unserem Gremium oder Arbeitskreis ist es auch manchmal sozusagen eine kleine Abkürzung zu nehmen.
00:36:03: Man muss nicht offiziell über die SAP Ticket Prozesse etc.
00:36:08: was einspielen sondern da kann man dann teilweise auch sehr gut Zum einen jetzt durch Erfahrungen von anderen Unternehmen profitieren, wie das zum Beispiel auch schon mal gelöst haben.
00:36:19: Dass jetzt englische Microsoft-Anmeldeprobleme sind oder Offline-Thematiken die wir dann dort besprechen.
00:36:26: Genau also das ist im Endeffekt wer was mit MoMA machen will sollte gerne bei uns vorbeikommen oder auf jeden Fall bei uns vorbei kommen.
00:36:33: Wir helfen jederzeit gerne und sind eine offene Truppe Haben sehr viele verschiedene Kollegen dabei die verschiedenste Erfahrung haben.
00:36:45: Meine Empfehlung.
00:36:47: Letzte Frage, was glaubst du wohin geht denn die Mobilitätsreise noch hin?
00:36:52: Was erwartet uns in den nächsten Monaten oder vielleicht auch Jahren?
00:36:57: Eine sehr schwere Frage ehrlich gesagt und ich weiß nicht genau wie man sie beantworten oder wie ich sie beantworte kann.
00:37:04: gerade was das ganze Thema AI jetzt angeht nimmt schon ein enormes Tempo auf wird sich definitiv wahrscheinlich auch noch im nächsten Jahren einiges verändern, auch die Rolle des Entwicklers.
00:37:17: Wahrscheinlich auch ein bisschen weg vom reinen Koder mehr zu einer Reviewer-Rolle, Architektenrolle oder Solutions Roller.
00:37:26: Das werden wir wahrscheinlich auch im Arbeitskreis da nochmal auch diskutieren wie andere Unternehmen das machen.
00:37:34: Dann auch die Frage wie wenn wirklich auch KI mit in die Apps integriert um auch teilweise Prozesse komplett so automatisieren sodass man nicht jedes wie das jeden Prozess per Touch auf dem mobilen Gerät überhaupt durchführen muss.
00:37:50: Das sind so Themen, die glaube ich sehr intensiv in den nächsten zwölf bis vierundzwanzig Monate diskutiert werden und dann für uns bei Klaas auch aufpassen dass der Wildwuchs nicht entsteht.
00:38:01: aber das ist mir mit SAP glaube ich ganz gut aufgestellt um einfach das ganze Portfolio weiter händeln zu können.
00:38:09: also ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Monate.
00:38:11: tut sich sehr viel auch wenn man jetzt allein die letzten drei Monate anschaut Und ich glaube, da können wir noch viel Freude im Mobile-Umfeld haben in der nächsten Zeit und uns ein bisschen austoben.
00:38:22: Vielen Dank!
00:38:24: Damit sind wir am Ende dieser Folge von Digital gesagt.
00:38:26: Ich sage vielen dank Stefan.
00:38:28: Danke Dana.
00:38:29: Das war eine sehr umfangreiche Episode, wir haben viel gelernt wie wertvoll es ist Wissen intern aufzubauen, wie Modularisierung von Komponenten die effizient steigert und dass ihr mit der SAP Mobile Platform als Entwicklungsbasis die für euch passende Wahl getroffen habt.
00:38:45: Spannend auch zu sehen wie Agentec Coding beziehungsweise KI die Art und Weise wie Apps entstehen aktuell und wahrscheinlich dann auch zukünftig komplett verändert.
00:38:55: Ja, also danke für all die technischen und praxisnahen Einblicke.
00:38:59: Ich wünsche euch bei Klaas weiterhin viel Erfolg auf eurer Mobile-Journey!
00:39:03: Und
00:39:04: für den Arbeitskreis dass ganz viele Interessenten im Podcast hören und dem Krimium dann auch beiträgt.
00:39:10: wie und wo das geht, das notieren wir da nochmal in den Shownot.
00:39:13: Vielen Dank ein fürs Zuhören wenn euch diese Folge gefallen hat.
00:39:16: abonniert unseren Podcast hinterlasst eine Bewertung und schaut auf für weitere Praxisberichte auf Impulsand-DSRG.de vorbei.
00:39:24: bis zum nächsten
00:39:24: Mal Danke schön, ciao!