Traumjob Beratung: Darauf kommts im Auswahlprozess an
Shownotes
In der „digital gesagt“-Episode geht es nicht nur um Tipps für den Karriereein- oder -umstieg, sondern um einen Blick hinter die Kulissen der Recruiting-Prozesse von Beratungen. Wie aussagekräftig sind Case-Interviews wirklich? Welche Auswahlverfahren sind in Zeiten des Fachkräftemangels noch sinnvoll? Und worauf kommt es an, damit Unternehmen und Talente zueinanderfinden?
Gero Wahrenburg, Co-Founder und Career Coach bei Carma Consulting, ordnet ein, welche Erwartungen Unternehmen und Nachwuchskräfte heute aneinander haben, was im Bewerbungsprozess tatsächlich zählt und wie am Ende der richtige Fit entsteht. Als Ex-Interviewer und ehemaliger Consultant bei der Boston Consulting Group, kennt er beide Seiten: die des Interviewenden und die des Bewerbenden. Gemeinsam mit Dr. Reinhard Ematinger, Projektverantwortlicher der DSAG 4 Young Leaders (4YL), schlägt er den Bogen von der Strategieberatung zur SAP-Welt und zeigt, welche Parallelen sich in puncto Bewerbung und Auswahlverfahren zu den 4YL und den DSAG-Mitgliedern ziehen lassen.
Beantwortet werden unter anderem diese Fragen:
- Wie sieht der Auswahlprozess bei großen Strategieberatungen heutzutage aus, worauf müssen sich die Bewerber:innen einstellen?
- Wie werden bei Carma Consulting die Klient:innen gecoacht, damit sie auf die Auswahlprozesse vorbereitet sind?
- Können Unternehmen in Zeiten von Fachkräftemangel überhaupt noch so hohe Ansprüche an Bewerber:innen stellen?
- Warum nehmen so viele, und vor allem junge Menschen, diesen Aufwand auf sich? Vor dem Hintergrund, dass der Gen Z nachgesagt wird, ihr sei Work-Life-Balance, mentale Gesundheit, Flexibilität und Sinnhaftigkeit deutlich wichtiger als Karriere. Wie passt das zusammen?
- Wie zielführend sind mehrstufige, aufwändige Prozesse für beide Seiten, also für Interviewenden und Bewerber:in? Inwiefern lässt sich daraus automatisch ein perfekter Fit zwischen Mensch und Unternehmen herauslesen?
- Wie fällt die Rückmeldung der Bewerbenden zu den anspruchsvollen Eignungstests und Case-Interviews aus?
- Blick auf die SAP-Welt: Welche Parallelen lassen sich in puncto Bewerbung und Auswahlverfahren zu den 4YL und den DSAG-Mitgliedern ziehen?
- Was sollten DSAG-Mitgliedsunternehmen aus dem Gespräch für sich mitnehmen? Sollten nun alle SAP-Beratungen und -unternehmen dem Beispiel von BCG & Co. folgen und langwierige Auswahlprozesse einführen?
- Worauf kommt es im Wettbewerb um Talente wirklich an? Was ist ausschlaggebend dafür, dass Unternehmen und Talente sich zum Match zusammenfinden?
- Blick in die Zukunft: Viele Unternehmen ersparen den Bewerber:innen mittlerweile das Anschreiben. Wohin geht die Reise, hin zu strengeren Auswahlverfahren oder niedrigschwelligen Prozessen?
- Welche Tipps und Tricks gibt es für Studis, Young Professionals und Personen, die sich in nächster Zeit bewerben möchten?
Transkript anzeigen
00:00:00: Der Seufz-Sound, dass es einem reichen würde, das ganz bestimmt.
00:00:03: Egal wie sehr man Cases mag und spannende Challenges ansieht aber es geht halt immer um jede Menge.
00:00:09: Also eine Bildungshistorie von jemandem der jetzt so Bachelor und Master an irgendeiner Business School investiert hat und dann ins Consulting zu kommen, dessen Traum Gegend ja häufig davon macht.
00:00:18: Das heißt egal wie geil der Cases findet ist es immer in einer riesigen Drucksituation.
00:00:25: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Digitalgesagt, dem Podcast der DSAG.
00:00:31: Mein Name ist Dana Walter, schön dass ihr dabei seid!
00:00:35: Der Einstieg in die Beratungswelt gilt als anspruchsvoll.
00:00:38: Immer wieder hört man von kniffligen Case-Interviews, anspruchshollen Auswahlverfahren und hohem Konkurrenzdruck – vor allem bei großen Beratungen!
00:00:45: Was ist da dran?
00:00:46: Worauf achten Unternehmen beim Auswahlprozess wirklich und wie können sich studierende Young Professionals und wechselwillige erfolgreich auf Bewerbungsprozesse
00:00:55: vorbereiten?!
00:00:56: Um diese Fragen zu klären, haben wir Gero Warenburg Co-Founder und Karrierecoach bei Karma Consulting vor unserem Mikro geladen.
00:01:04: Als Exinterviewer und ehemaliger Konsultant bei der Boston Consulting Group kennt er die Anforderung renommierter Strategieberatungen genau in seiner Rolle als Career Coach weiß aber auch welche Erwartungen Nachwuchskräfte heute an potenzielle Arbeitgeber stellen und worauf es im Wettbewerb um Talente ankommt.
00:01:24: In dieser Folge geht es daher nicht nur einfach um Tipps und Tricks für den Karrierein- und Umstieg, sondern außerdem um einen realistischen Blick auf den Arbeitsmarkt.
00:01:33: Und die Frage wie Unternehmen innerhalb der DSRG-Talente erfolgreich ansprechen und für sich gewinnen können?
00:01:40: Genau hier setzt die Initiative DSRGE Vorjagd-Lieders an!
00:01:44: Sie fördert Azubis Studies & Young Professionals und bringt sie mit Unternehmen aus dem DSRGA und SAP Cosmos zusammen.
00:01:52: Und damit begrüße ich den zweiten Gast heute, Dr.
00:01:54: Reinhard Emmertinger, unser Projektverantwortlicher für die Feuernliders.
00:01:58: Schön, dass ihr beide hier seid!
00:02:01: Ja, Heydana und Reinhards, danke für die Einladung – ich freue mich, dass das der beste sei.
00:02:06: Ich freue mich auch.
00:02:06: Danke schön, dass du Zeit habt.
00:02:08: Volle Fahrt voraus!
00:02:11: Dann gehen wir direkt rein.
00:02:12: Gero, meine erste Frage an dich!
00:02:14: Du machst Studierende, Young Professionals und generell Wechselwillige – so haben wir sie jetzt mal genannt – die bei einer Beratungsfirma starten möchten fit für die Bewerbung?
00:02:24: Wie sieht der Prozess bei großen Strategieberatung denn heutzutage aus?
00:02:28: Worauf müssen sich die Personen einstellen?
00:02:32: Ja ganz genau das mache ich und die Prozesse der großen Strategienberatungen sind da alle ziemlich ähnlich.
00:02:39: Und bevor ich so in die prozessuale Übersicht gehe, wie das so abläuft bei einer Bewerbung.
00:02:44: Vielleicht ein wichtiges Merkmal vorab – die Prozesse sind sehr selektiv.
00:02:48: Das heißt es ist nicht so einfach da durchzukommen.
00:02:51: Die großen Strategieberatungen haben alle gemeinsam dass in der Regel so einen bis drei Prozent der Bewerber am Ende nur genommen werden und das Ganze erstreckt sich über einen mehrstufigen Auswahlverfahren.
00:03:03: Am Anfang kommt natürlich erstmal Bewerbung, dort muss man entsprechend die Herausforderungen gewältigen erst mal zum Interview eingeladen zu werden.
00:03:11: Das heißt, dort stehen dementsprechend die praktischen Erfahrungen, die man gesammelt hat in Form von Praktika oder bei den von dir genannten Wechselwilligen natürlich auch tatsächlicher praktischer Berufserfahrung im Vordergrund genauso wie Noten und vor allem bei Studierenden dann auch extrakirikularis Engagement.
00:03:28: Und wenn das geklappt hat wird man zum Interview eingeladen.
00:03:31: hier investieren die großen Strategieberatungen sehr viel auffahnt häufig jede einzelne Woche, dass da Freitags Berater die nebenbei noch Kandidaten interviewen und das sozusagen als internen Nähdenjob haben.
00:03:43: Dass sie dann bei den Recruiting-Tagen den optimalen Nachwuchs ausgehen.
00:03:49: Und da kommt ein Interview auf eines zu, grob kann man die vielleicht schon mal einteilen in so dem Personal Fit Part oder im Case Part.
00:03:56: Im Personal Fit geht es darum pass ich persönlich zum Unternehmen.
00:04:00: Da geht es weniger um die Stationen auf dem CV an sich, denn sie wurden ja schon ins Screen lesig angeschaut.
00:04:05: Sondern das geht eher darum dass man dann in den Gespräch... ...aufzeigen kann, dass man die richtigen Eigenschaften, die richtige Fähigkeiten mitgebracht hat und dass man das entsprechend auch mit ein paar konkreten Erfahrungen soweit belegen kann.
00:04:19: Und dann ist so der große Knackpunkt, wo die meisten Bewerber eine Menge Respekt vorhaben Das Case-Interview, da wurde einfach Arta im Prinzip einen Projekt, wie er es aus der Consulting-Praxis häufig kennt als Aufgabe stellt.
00:04:32: Also ein sehr kondensierter Form dieses Projektes und man muss sich da entsprechend durchdenken, durcharbeiten ja und das ist eine große Herausforderung weil man sowohl logisch das ganze strukturieren muss als auch das Ganze sinnvoll kommunizieren muss die ganze Zeit im Dialog als auch entsprechende quantitative Fähigkeiten mitbringen muss um dann die Analyse in einer kurzen Zeit erfolgreich zu machen.
00:04:56: Ja, und das ist so der Prozess der Einweilungsstrategieberat im Entgegenblick.
00:05:03: Das sind ja einige Stufen die da auf die Personen zu kommen.
00:05:08: Wie coacht ihr eure Klientinnen und Klienten denn damit sie auf diese Auswahlprozesse bestens vorbereitet sind?
00:05:17: Ja, dazu braucht es auf jeden Fall einen ganzheitlichen Ansatz.
00:05:20: Der zum einen am Anfang erst mal die Einladung maximiert, die man bekommen kann und dann entsprechend mehr Interviews und Kalender zu haben, die Man damit konvertieren kann auch zu einem neuen Gebot.
00:05:30: Und hier spielt natürlich eine Rolle das wir gucken sind auch wirklich alle Zielunternehmen erstmal auf dem Grad da, dann wird man sich entsprechend auch da bewirkt.
00:05:38: Passt die Bewerbungsstrategie was du das Timing und die Staffelung der Beratungen angeht, dass man sich vielleicht nicht zuerst da bewirb, wo man unbedingt hin möchte.
00:05:47: Damit man schon mal ein bisschen üben konnte und ein paar Backup-Office schon mitnehmen kann.
00:05:52: für dann das finale Interview, wo wir wirklich hin möchten.
00:05:56: Und dann ist natürlich ein ganz großer Teil unserer Arbeit die eigentliche Interviewvorbereitung sowohl was dem Personal Fit angeht als auch was das Case-Interview angeht.
00:06:05: Beim Case-interview ist aus meiner Erfahrung als Interviewer und auch als Case Coach so ein bisschen das Grunddilemma dass viele Bewerber sich so ein bisschen planlos vorbereiten und weit unterhalb ihres Potentials bleiben.
00:06:18: Das hat verschiedene Gründe, einer ist sicher dass die typischen verfügbaren Ressourcen dafür absolut nicht ausweichend sind, häufig noch nicht mal von ehemaligen Beratern verfasst sind.
00:06:29: also das bekannteste Casebook zum Beispiel Case in Point ist von jemanden verfasst der selber im Cummier Service gearbeitet hatte gar nicht in Consulting gearbeitet hat Und diese ressourcen bereiten dementsprechend Bewerber nicht auf die wirkliche praktische Situation.
00:06:42: Das ist ein echter Interviewer, der einem schwierige Probleme stellt vor sondern die geben an so eine Absäute Sicherheit.
00:06:49: alle Cases in diesen Büchern sind auch genauso ausgewählt dass irgendwie die gleichen drei Standardschablonen passen um sie zu lösen.
00:06:56: und dann wiegt man sich in trügerischer Sicherheit und die eigentlichen Fähigkeiten die man braucht um im interview erfolgreich zu sein also zu lernen wirklich auch komplexe und konventionelle Probleme erst mal logisch unterstrukturieren zu können, die dann sind voll angehen zu können.
00:07:12: Die lernen viele gar nicht erst!
00:07:14: Und das machen wir in Coaching.
00:07:15: also wir bringen gezielt solche Skills bei wie zum Beispiel Cases strukturieren aber natürlich auch entsprechend die Analyse in Cases sowohl im e-Learning Course der das ganze Schritt für Schritt vermittelt als auch dann in einzelnen Coaching Sessions wo wir immer wieder gucken hey was sind denn wirklich im Moment deine Stärken und Verbesserungspunkte?
00:07:32: Das können die meisten Kandidaten sehr schwer nur selber einschätzen und haben häufig ein falsches Bild.
00:07:37: Und wo müssen wir es wirklich im Schwerpunkt erst mal dran arbeiten?
00:07:41: Was ist so die wichtigste Stellschraube, wenn morgen ein Interview wäre?
00:07:44: Was würde dir am ehesten auf die Füße fallen?
00:07:46: Das könnte das Strukturieren des Gases sein.
00:07:48: Das könnte die Analyse von Exhibits also Diagrammen etc.
00:07:51: sein.
00:07:51: Könnte einfach rechnen sein oder irgendwas im Bereich Kommunikation.
00:07:55: Da ist es dann ganz wichtig zu verstehen, wo genau liegt eigentlich das Problem?
00:08:00: Wie könnte man es eigentlich besser machen, wie trainiert man das ganz gezielt?
00:08:04: Und bis zur nächsten Session hat der Kandidat dann häufig das wesentlich verbessert und dann gibt's eine neue relative Schwäche an der gearbeitet wird.
00:08:11: So ist eben so dass die Lernkurve viel länger steil bleibt weil man entsprechend immer wieder einen neuen Lernentwurf bekommt und am Ende ein höheres Niveau erreicht und häufig reicht dann nur dieses Niveaux, damit man mit einem bisschen gezielter Keine Prärung und Unterstützung erreichen kann um dieses Level in einfach so einem kompetiven Bewerbungsprozess, in Top-Beratungen auch sicher zu treffen.
00:08:35: Du hast gesagt ein sehr kompetitiver Bewerbungsprozess und jeder Prozess für sich genommen insbesondere bei den großen Strategieberatungen ist sehr, sehr komplex und sehr aufwendig.
00:08:47: Meine Frage können Unternehmen in Zeiten von Fachkräftemangel sich sowas überhaupt noch leisten?
00:08:53: Also können sie überhaupt noch so hohe Ansprüche an Bewerberinnen und Bewerbern stellen?
00:08:57: Die Frage geht jetzt... An euch beide, vielleicht Gero du zuerst.
00:09:02: Ja ich glaube bei den großen Beratungen sehen wir faktisch dass sie es können weil die Leute sich um die Jobs entsprechend reißen und das hat natürlich verschiedene Gründe.
00:09:10: Zum einen natürlich ein sehr hohes Gehalt was man da direkt nach dem Studium entsprechend verdienen kann zum anderen aber auch die Möglichkeit da eben eine gewisse Grundwerte für die Karriere aufzubauen egal ob man danach irgendwie Richtung Führungsposition in der Industrie wechseln möchte oder Bereiche die Corporate Equity, die dementsprechend nochmal ganz andere Entwicklungsmöglichkeiten dann bieten.
00:09:34: Da sehen einfach viele die Chance sich optimal zu positionieren.
00:09:37: das sind natürlich meistens keine Allerweltsbewerber sondern sind schon wirklich Leute mit richtig bis sie so richtig was bringen wollen und die demsprechend auch bereit sind auf einiges in Richtung Work-Life Battles zum Berufseinstieg erstmals verzichten.
00:09:52: Das heißt viele Themen, die man immer wieder liest in Richtung Gen Set nicht wirklich motiviert.
00:09:57: Es setter da das sehe ich natürlich in meinem kleinen Subset an Menschen mit denen ich täglich arbeite in der Vorbereitung überhaupt nicht im Gegenteil.
00:10:04: Die sind alle mindestens genauso motiviert wie damals waren als wir uns vorbereitet haben auf die Interviews und dementsprechend würde ich sagen sie können das machen?
00:10:13: Ich glaube trotzdem dass es dann immer ein Job ist oder auch mehrere Jahre arbeitet, dass die Beratungen da erkannt haben, Angebot zu bieten, dass man entsprechend auch bestimmte Angebote schaffen muss.
00:10:25: Dass man mich hundert Prozent zum Beispiel arbeiten muss sondern achtzig Prozent beispielsweise vielleicht auch sechzig Prozent in Richtung wie kann ich das mit der Familie vereinbaren?
00:10:34: und so weiter.
00:10:36: aber für die ersten paar Jahre indem man in einer Beratung einsteigt ist es eher nichterweise noch seltenen Thema sondern da gehts erstmal darum wenn man weiß schon da kommt eine ganze ganze Menge Arbeit auf einen zu Aber sieht die Vorteile und möchte das irgendwann auch willenslichen kaufen.
00:10:52: Ja Reinhard, ich bin gespannt wie deine Perspektive darauf ist.
00:10:56: Dankeschön für die geniale Überleitung!
00:10:59: Ich glaube die Frage nach dem Anspruch, die führt uns in eine niedliche Sackgasse... ...ich glaube es geht nicht darum ob wir uns die hohen Ansprüche noch leisten können auf beiden Seiten übrigens sondern ob wir die richtigen stellen.
00:11:11: Ich beschäftige mich ja im anderen Kontext ausreichend mit der Frage warum Kundinnen und Kunden kaufen und ein Bewerbungsprozess finde ich ist im Kern nichts anderes nämlich Bewerberinnen und Bewerbern kaufen einen Arbeitgeber, finde ich.
00:11:23: Und eben nicht umgekehrt auch in diesen düsteren Zeiten die hoffentlich nur ein Zwischentief darsteckt.
00:11:30: Wenn ich als Unternehmen jetzt einen aufwendigen Prozess verlange dann muss sich auch ein Gegenwert liefern der eben diesen Aufwand für beide Seiten rechtfertigt Entwicklung Sinn Perspektive also Fachkräftemangel von dem Du gesprochen hast Anna.
00:11:45: das heißt für mich ist nicht Anspruch hierunter sondern eben Wertversprechen.
00:11:48: rauf des wertversprechende Organisationen Das, worüber Gero eben gesprochen hat.
00:11:54: Die Koalitionen sind ja einmalig und die Lernkurve ist in der Regel auch einmalig.
00:11:59: Und die Perspektiven sind es auch.
00:12:01: das meine ich mit Wertversprechen.
00:12:03: Ich muss vielleicht, polarisiert vielleicht ein bisschen reinhardt aber will ich dazu noch was sagen kann.
00:12:09: so ein mehrstufiges Interviewverfahren wo sich fünf sechs oder sieben interviewer die alle an einem freitag wirklich mehr als genug zu tun haben bei ihren sechzig bis sitze stunden warum die sehr hoch bezahlt sind, dass die sich mit einem hinsetzen.
00:12:22: Da hellwach sitzen ganz genau gucken was für Fähigkeiten bringst du an der Stelle mit im Case ja und Personal Fittteil davor sich wirklich mühegebendig ganz persönlich kennenzulernen?
00:12:32: das würde ich gar nicht so als würde ich garnicht nur als Anforderung aufgreifen sondern aus meiner Erfahrung die besten Kandidaten sehen auch schon was für den Aufwand da betrieben wird um die besten Kandidaten zu holen, die dann entsprechend auch diesel mit dem man da so von Tag zu Tag zusammenarbeitet und in Richtung Hikooting-Events an netten Orten davor.
00:12:53: Und dann wird man zum Interview eingeflogen.
00:12:54: Dann gibt es davor noch einen Abendessen
00:12:56: usw.,
00:12:57: machen die Beratungen auch schon häufig hinreichend klar dass das jetzt nicht darum geht, dass man erst mal durchs Gasterhamsterwart irgendwie büchtkabbeln muss im Interprozess, um sich das aus einem Platz zu verdienen sondern das ist eben wirklich ein ... ein notwendiger Prozess ist, der am Ende eben nicht zur Runde kommt... ... weil dann wirklich die besten Kandidaten ausgewählt werden.
00:13:14: Deswegen habe ich auch so aus meiner Interview-Erfahrung mit denen,... ...die dann von ihrem Leistungsprofil so stark sind, dass sie dann einem auch gegenüber sitzen da als Interview und eingeladen wurden.
00:13:24: Da hab' ich ganz, ganz selten das Gefühl gehabt, dass jemand das jetzt quasi so als Zumutung empfindet ehrlicherweise fast nie sondern Manchmal auch nachher noch einen Kontakt, natürlich nicht häufig.
00:13:35: Aber mit ein paar habe ich da an den Prozess kennengelernt und bin noch in Kontakt Und insgesamt sind ja häufig auf jeden Fall gute Gespräche rausgeworden und immer wechselseitig sehr respektvoll.
00:13:48: Ich möchte trotzdem nochmal ganz kurz auf die auf die Zielgruppe zu sprechen kommen.
00:13:53: Also Reinhard, du bist ja nicht nur im Feuern jedes Kontext dem direkten Austausch mit Studisunternehmen und der SAP-Community sondern stehst ja auch als Dozent für Geschäftsmodelle und Innovationen an mehreren Hochschulen quasi wischendlich mit einer Teil der Zielgruppee in Kontakt.
00:14:10: Und Thema Gensi Ja Achtung Klischee wir haben es eben gerade schon angesprochen.
00:14:15: dennoch liest man ja Immer wieder in den Medien, dass für die Generation Work-Life Balance immer wichtiger wird.
00:14:22: Mentale Gesundheit, Flexibilität, Sinnhaftigkeit oder diese Punkte deutlich wichtiger werden als Karriere und Geld?
00:14:31: Wie passt es denn an der Stelle zusammen?
00:14:34: Aus meiner regelmäßigen Erfahrung an ganz unterschiedlichen Hochschulen sehe ich das was du dann nennst von mentaler Gesundheit zu Sinnhaftigkeit.
00:14:44: Das widerspricht sich gar nicht so sehr, wie es in den Schlagzeilen gerne
00:14:47: klingt.".
00:14:47: So ein anspruchsvolle Auswahlprozess kann sozusagen für die richtigen ja auch eine Art Sin-Indikator sein.
00:14:54: Der Prozess sagt ja auch hier passiert etwas das es womöglich wert ist sicher wenig anzustrengen und die Gen C die will er nicht weniger leisten bin ich fest überzeugt ist alles Unsinn!
00:15:05: Die Gen C will wissen wofür?
00:15:07: Und Statues II sagt Simon Sinek Und genau das ist es doch start with why, mit dem wofür.
00:15:14: Und genau da, kleiner Weberblock, docken wir mit den Baustellen von der ESHG-Vorjagenglieders auch an!
00:15:20: Wir zeigen dass Leistung und Sinnhaftigkeit einander ja nicht ausschließen sollen sich idealerweise bedingen.
00:15:27: Und zu dem Teil mit Aufwand auf sich nehmen, wovon du vorgesprochen hast Anna.
00:15:33: Ich habe in der Lehre ja ausschließlich mit nebenberuflich studierenden jungen Leuten zu tun Und unsere Wettbewerber bei der DSHG locken ja auch Jungprofessionals an, die bereits eine Menge am Laufen haben.
00:15:44: In beiden Fällen kann ich mit Recht sagen das ist mindestens eine Doppelbelastung und mit einem wofür scheint es offensichtlich gut machbar zu sein und auch mit einem guten Ergebnis.
00:15:56: Ja, ich kann das tatsächlich auch bestätigen wenn ich mal anschaue... ... für wen dieser Appeal der Conciting Bewerbung so greift und ich mir mal anschauen, mit wem wir so arbeiten.
00:16:07: Natürlich so eine leichte Mehrzahl an Coaches.
00:16:09: bei uns sind immer Studierende... ... und häufig auch von Wunis wie der NOVA oder jemandem
00:16:14: usw.,
00:16:14: die schon immer ins Conciting wollten aber in den letzten Wochen auch unter anderem einer aus der Rüstungsindustrie ein Arzt mehrere die entsprechend berufsbegleitend noch studieren teilweise Aktiv arbeiten entweder schon in einer anderen Beratung wie zum Beispiel eine Bequorberatung, gehabt eben die Leute etc.
00:16:34: und dann den Wechsel machen wollen.
00:16:36: Teilweise auch einfach irgendwo in der Industrie.
00:16:38: und spannend finde ich das für all diese Menschen dieses Arbeiten im Consulting an Themen wo sie das Gefühl haben Sie können irgendwas bewegen.
00:16:48: auf jeden Fall hört Ihnen schon mal jemand da oben mit ner Aversation ist zu bei dem was sie machen.
00:16:53: es sind irgendwo immer gewichtige Fragestellungen.
00:16:57: solche Projekte dann engagiert werden.
00:16:59: Und man arbeitet irgendwie in den Beselektuellen, stimulieren umfindet mit anderen Menschen die auch entsprechend da bereit sind so richtig hart daran zu arbeiten und viel reinzustecken.
00:17:10: Viel Gehörnschmalz auch in die Projekten zu stecken das ist schon etwas was viel was viele motiviert und ich habe da einer größten Respekt vor.
00:17:18: also Beispielsweise, wenn jemand siebendem Beruf anfängt.
00:17:22: Siehst du auf Case and W's vorzubereiten?
00:17:23: Dann vielleicht auf der Fahrt zur Arbeit morgens hin und dann abends zurückfolgen in meinem Case & W Podcast hört und dann irgendwann sich entscheidet okay ich gehe jetzt mal auf Gero zu arbeiten wir mit uns zusammen.
00:17:36: Dann habe ich da schon immer sehr großen Respekt vor, wie es eigentlich ist und wirklich vollgepackten Berufsläden teilweise mit Familie dazu
00:17:43: etc.,
00:17:44: teilweise steht im eigentlichen Job irgendwie die Beförderungsentscheidung an, wie die das schaffen, ja dann so richtig intensiv auch als wenn du vorbereitet bist zur Arbeit.
00:17:52: Jero, Du kennst beide Seiten also einmal die des Interviewenden und dann auch noch die Perspektive der oder des Bewerbenden?
00:18:00: Wie zielführend sind denn... Diese mehrstufigen, aufwändigen Prozesse aus deiner Sicht.
00:18:05: Also inwiefern lässt sich daraus den automatischen Perfekt der Fit zwischen Mensch und Unternehmen herauslesen?
00:18:13: Ja, gute Frage!
00:18:14: Ich würde sagen die Historie dass diese Prozisse im Prinzip seit mehreren Jahrzehnten sehr ähnlich ablaufen stützt erstmal das sie zumindest übergreifend in verschiedenen Unternehmens als zielführend bewertet werden.
00:18:29: Im Wesentlichen entsprechen die Interviews ja so ein bisschen dem was man eine Arbeitsprobe nennen würde.
00:18:34: Das heißt, es ist das was dem nahekommen soll jemanden bei der echten Projektarbeit zu sehen und soweit ich weiß es selbst in der Forschung so diese Art von Arbeitsprobe logischerweise natürlich auch eine der zuverlässigsten Möglichkeiten einzuschätzen auf wie jemand dann On the Job beforben will.
00:18:51: A Case in the View hat natürlich immer bestimmte Limitationen.
00:18:54: das ist immer eine sehr kondensierte Entsprechend Art vom Projekt und manche Dinge kann man wahrscheinlich weniger gut beurteilen.
00:19:01: Und dann, ob jemand entweifert sich dann entsprechend der Mitternacht im Team auch richtig ins Zeug zu legen.
00:19:07: Aber grundsätzlich ist es glaube ich ein geeignetes Format und du hast eben den Vorteil dass wirklich verschiedene Interviewer fünf sechs entsprechend nicht beurteilten können.
00:19:16: wenn du jetzt in der gleichen Zeit eine Probewoche hättest würde man vielleicht mehr verschiedene Situationen sehen aber gleichzeitig wäre es nur eine Person von der am ende das wortal abhängt und deswegen glaube ich, dass format scheint gut zu funktionieren.
00:19:30: Die firmen betreiben jede menge Aufwand weil Personal ist eben kapital.
00:19:35: also die entsprechend besten Leute anzuziehen ist ja das was sie entkunden am Ende verkaufen und deswegen machen diese schon sehr viel Gedanken darüber wie es der beste Prozess ist.
00:19:44: Es gibt auch immer mal wieder neuerungen zum beispiel zunehmend auch ein stückweit Standardisierte Tests, wo entsprechend noch mal kognitive Fähigkeiten einfach abgeprüft werden.
00:19:54: Wurde das der Interview an dabei jetzt ein Test beurteilt?
00:19:56: Sondern einfach in standardisierter Form online?
00:19:59: Es gibt teilweise mittlerweile erste Tests mit AI gestüßten Interviews, wo man dementsprechend noch ein bisschen chromptet und die AI benutzt während des Interviews.
00:20:08: Also es wird nicht langweilig für die Kandidaten.
00:20:09: da kommt schon immer mal was dazu.
00:20:12: Ich glaube aber dass tatsächlich das Format grundsätzlich gut funktioniert.
00:20:16: Andererseits marschiert sie ins Seren.
00:20:18: Was kommt durch die Selektionsfähigkeit des Formats?
00:20:21: Was kommt dadurch, dass man ohnehin schon nur in bestimmten Personenkreis an der Stelle anzieht.
00:20:26: Und was kommt irgendwie durch das mit welcher Erwartungshaltung die Wäuse da schon hinkommen?
00:20:32: Es ist sehr schwierig am Ende das wirklich zuverlässig zu
00:20:34: treffen.
00:20:35: Aber sehen die Bewerbenden das genauso.
00:20:37: also wie sind denn da die Rückmeldungen zu den Case Interviews zu den Aufgaben?
00:20:42: Sehen sie das auch so positiv oder denken die sich nicht dann auch irgendwie nach der zweiten Runde?
00:20:46: so Würde mir jetzt aber auch reichen an der Stelle.
00:20:50: Ja, also der Seufz-Sound das ist ein Reichenwürdig wie das ganz gestimmt ne?
00:20:53: Weil egal wie sehr man Cases mag und als spannendes Challenges ansieht... ...aber es geht halt immer um jede Menge!
00:21:00: Also so eine Bildungshistorie von jemandem, der jetzt so Bachelor & Master an irgendeiner Business School investiert hat und dann ins Consulting zu kommen.
00:21:08: Das sind Traumwege ja häufig davon.
00:21:09: Das heißt, egal wie geil der Cases findet, es ist immer eine riesige Drucksituation.
00:21:15: Und ich würde sagen die häufigste Rückmeldung ist eigentlich eher, hey, ich bin überrascht was da eigentlich so dann gefragt wurde.
00:21:22: Die meisten kennen vom Prozess her nur Übungsinterviews mit anderen Kandidaten, da gibt es Plattformen wie Prep Lounge, die da selber bekannt sind.
00:21:28: jeder Bewerber macht sich ein Profil, macht übeles.
00:21:30: Interviews mit den anderen Kandidaten Ja, aber die anderen Kandidaten, sie stellen weder herausfordernde Rückfragen.
00:21:36: Noch beschweren Sie sich wenn dein Framework unwurgisch ist noch testen Sie wirklich mal deine Urteilsfähigkeit und gehen irgendwie den ganzen so richtig nach damit die Lassensicherheit einfach machen.
00:21:47: Der erste richtige Interview als der Gegenworsitz.
00:21:49: Der Challenge sticht er meistens deutlich mehr um.
00:21:52: die Arten von Problemstellung.
00:21:53: Die können eben total unkonventionell sein.
00:21:55: also beispielsweise als ich damals selber Im Interviewprozess war, es ist schon über ein Jahrzehnt her, bei Karni zum Beispiel damals noch Etikarni auf eine bekannte Beratung.
00:22:06: Da war die Frage, die einen Partner mir gestellt hat zur Deutschland-Sange Autobahn nachts beleuchten.
00:22:10: Hat er im Urlaub gesehen in Holland glaube ich in Belgien dass sie das da gemacht haben?
00:22:14: Ja dann musst du erstmal irgendwie logische Struktur reinbringen wie du das wüßbar machst.
00:22:18: Bei einer anderen Strategieberatung die eben im Begriff ist war die frage ob Frauen in Saudi Arabien das Auto fahren erlaubt werden sollte.
00:22:26: Das hat mich so richtig überrollt, ja?
00:22:28: Und das ist eben was, was du in keinem klassischen Casebuch liest bildet aber einen Großteil der Realität ab wenn man entsprechend bei diesen Firmen ins Interview geht.
00:22:36: jeder interviewer versucht häufig ein Case zu gestalten, der eben unerwartet ist um wirklich Fähigkeiten zu messen und gar nicht als die Versuchung zu wecken irgendwelche memorisierten Ansätze da anzubringen es mir etwas mehr.
00:22:48: auch so Spaß wollten dass beizubringen.
00:22:50: das ist aber auch die häufigste Rücken-Erdung, ne?
00:22:52: So das habe ich so nicht erwartet.
00:22:54: Ich selber habe ganz viele Frameworks auswendig genannt, in meiner Gaten der Vorbereitung.
00:22:57: Hätte ich alles nicht machen müssen hat mir überhaupt nichts gebracht, hat eigentlich nur geschadet.
00:23:02: und ja das ist glaube ich das häufigste Effekt weg was ich
00:23:05: höre.
00:23:07: Danke für die Einblicke!
00:23:11: Jetzt haben wir ja sehr viel über klassische Strategieberatungen gesprochen.
00:23:14: Schlangen wir mal den Bogen zur SAP-Welt?
00:23:17: Reinhard, welche Parallelen lassen sich in puncto Bewerbung und Auswahlverfahren zu unseren Feuernliders und den DS AG Mitgliedern ziehen?
00:23:27: Ich denke SAP Beratungen und vor allem SAP Kunden ticken ja womöglich etwas anderes als klassische Strategie Beratung.
00:23:34: Da muss man ehrlich bleiben.
00:23:36: Vor allem mehrstufige Caseinterviews sind da keinesfalls... Flächendecken im Einsatz aus meiner Erfahrung.
00:23:42: Wobei ich selbst bei der Bewerbung Anekdote, da müsst ihr durch beim letzten Arbeitgeber ebenfalls eine einigermaßen aufwendige Aufgabe auszuarbeiten und zu präsentieren uns darüber zwei Wochen zu fluchen hatte.
00:23:55: Die Frage war da wie ich bei der künftigen Aufgabe in diesem Job ran gehen würde?
00:23:59: Wie ich dem gegenwärtigen und künftigem Markt sehe was meine Empfehlungen für die ersten Schritte in dieser Segment wären und warum Die je länger ich drüber nachdenke, auch eine Art Case.
00:24:11: Aber halt mit der Aufgabe das dann auch konkret ab dem Tag eins umzusetzen wenn ich die Zusage bekomme.
00:24:18: Das lässt sich auch im Rohnalter von Fünfzig Plus schaffen das auszuarbeiten und die entscheidet an so einer Zusage zu motivieren Und im SAP-Umfeld von der anderen Seite des Tisches betrachtet.
00:24:30: Ich war allerdings vor längerem Teil der Auswahlprozesse für den SAP Sales Academy for Young Professionals kurz nach dem Studium, da waren die Fälle unter Anführungszeichen eher einfach gehalten und man legte dann mehr Wert auf Gruppenarbeit, auf Zusammenarbeit.
00:24:48: Und das wurde auch beobachtet.
00:24:49: Zurück zu deiner Frage.
00:24:51: Die Frage bleibt ja wie schaffe ich echte Passungen statt mehr oder minder willkürlicher Auswahl?
00:25:01: Wenn wir dort nochmal dieser GVJ-Lieders in den Zeugenstand rufen Da setzen wir auf Formate wie Hackadons und Ideatons, und Alunibootcams.
00:25:10: Da zeigt sich ein Fit eher in der Zusammenarbeit auch wenn man argumentieren kann dass auch meine Fragestellungen dort auch simulierte Cases sind.
00:25:21: aber es geht um eben diesen cultural fit den Gero anfangs eben Ansprach.
00:25:26: also so oder so finde ich das sind eben deutlich ehrlichere Auswahlprozesse auch das was Gero vorher beschrieben hat als jedes noch so gut durchdachte Interview.
00:25:42: Und was sollten der SAG-Mitgliedsunternehmen aus unserem Gespräch für sich jetzt mitnehmen, also provokant formuliert?
00:25:49: Sollten nun alle SAP Beratung und Unternehmen die was auf sich halten dem Beispiel von der Boston Consulting Group & Co folgen und sofern sie es noch nicht haben ihre Auswahlprozesse langwieriger Ausführlicher gestalten?
00:26:06: Ein eindeutiges, fröhliches Nein.
00:26:08: Also ganz sicher nicht eins zu eins kopieren und ganz sicherlich langwierig.
00:26:12: Das schreckt ja auch die guten Leute ab irgendwann.
00:26:15: Womit ich den DSHG-Mitgliedern allerdings gerne heimleuchten würde ist das Prinzip dahinter.
00:26:21: also nochmal Auswahlprozesse dürfen anspruchsvoll sein wenn sie auch etwas zurückgeben.
00:26:27: Also Feedback, Entwicklung, echten Einblick zumindest einen ersten echten Unternehmen, mit dem man sich mögliche Reise ins Bettchen legt.
00:26:39: Also ein langwieriger Prozess ohne erkennbaren Gegenwert das ist Bürokratie im fiesen Bewerbungswandel.
00:26:46: Das können wir in unserem Ökosystem nicht brauchen.
00:26:49: Ich kann das natürlich auch so ein Stück weit vielleicht noch in den frühen Spreisteuern.
00:26:54: aus der Beratungsbelehrtheit gibt es schon auch ein zwei Beratungen.
00:26:57: Strukturmanagement Partner wäre zum Beispiel als Restrukturierungsberatung die bekannt dafür sind wirklich sinnvolles Feedback den kann die Daten mit auf den Weg zugeben, wie jeder auch.
00:27:07: jeder denn Absage da bekommt hat auch das Gefühl so richtig was gelernt zu haben und da einen fairen Prozess gesessen zu haben.
00:27:14: Und die Cases da sogar besonders intensiv sind weil man in kurzer Zeit sehr viel Informationen verarbeiten muss usw.
00:27:21: Das ist schon durchaus glaube ich fast was die Arbeitgeber Marke ein Stück weit beeinflussen kann, gerade wenn man mit einer quasi kleinen Bubble zu tun hat wo die Menschen miteinander reden und wenn man da das Gefühl hat sich dazu bewerben, da hat man was davon.
00:27:34: Und man musste auch keine Angst vorhaben irgendwie despektierlich behandelt werden in seinem Moment irgendwas von mit.
00:27:41: ich glaube dass es schon einen schönen Impuls den man wahrscheinlich fast universe geben kann denn von Bewerbern meine ich viel Hoffnung viele Ärzte entsprechend in die Werbung rein und daraus etwas mitzunehmen.
00:27:54: Das ist in gewisser Weise auch ein Stück weit ne Bringschuld, finde ich.
00:27:57: Von Unternehmen die dieser Bewerbungsprozesse auffahren.
00:28:02: Gern einmal kurz und knapp zusammengefasst.
00:28:07: Worauf kommt es im Wettbewerb um Talente eurer Meinung nach wirklich an?
00:28:10: Also was ist ausschlaggebend dafür dass Unternehmen und Talente sich zum perfekten Match zusammenfinden?
00:28:17: Geru du gern zuerst!
00:28:21: Gute komplexe Frage, würde ich sagen.
00:28:24: Ich glaube ein wichtiger Punkt ist definitiv die Talente auch langfristig zu halten also gar nicht unbedingt nur das wo wir überwiegend gesprochen haben natürlich der Recruiting Prozess sondern die Frage ist natürlich auch die Arbeit an sich.
00:28:36: entspricht die dann sind erwartet wenn ich da In Richtung Signal nach außen im Entdeuer Branding zum Beispiel immer wieder auf bestimmte attraktive Trend-Themen eingehe und so ein bisschen so beriere okay bei uns geht es nur AI, bei uns gibt's noch Nachhaltigkeit usw.
00:28:52: Und dann kommt man da als Berater hin und entsprechend muss man immer die Bereitschaft mitbringen sehr vielseitig Einsatzplatz zu sein und dann berät man halbisjah eine Bank irgendwo in Norddeutschland ist das vielleicht nicht das was sich jede einzelne vorgestellt hat.
00:29:05: also muss man schon eine gewisse Offenheit an Ehrlichkeit da an den Tag bringen, weil es am Ende gar nichts bringt wenn man ja am ende die falschen Menschen in dem Prozess bringt.
00:29:15: Die vielleicht einen gewissen Thema interessiert sind aber nicht an der Arbeitsweise und teilweise auch auf der Arbeitsintensität bis Beratungsgeschäfts selber.
00:29:24: Das wäre ein Hebel wo man glaube ich bei einigen Beratungen nochmal genauer draufrufen könnte.
00:29:29: Genau und rein hat.
00:29:30: ich glaub du hast vielleicht noch einen ganzheitlicheren Weg darauf aus deiner Perspektive unter anderem restrizenten.
00:29:36: was denkst
00:29:39: Du?
00:29:39: Dankeschön.
00:29:40: Von diesen perfekten Match hast du gesprochen, Dana und für mich ist es am Ende eine Frage des Matches auf Augenhöhe.
00:29:49: also ich mag den Ausdruck nicht aber ihr wisst worauf ich hinaus will.
00:29:52: beide Seiten müssen eher und Anführungszeichen Wert versprechen so ehrlich es in diesem Kontext möglich ist also so ehrlich wie möglich auf der Tisch liegen und Unternehmen die auch überzeugend erklären können warum jemand bei ihnen arbeiten sollte die gewinnen.
00:30:08: Also es geht nicht um den härtesten Filter, egal was die Unteranführungszeichenmethode ist oder das Format eines solchen Bewerbungsprozesses ist.
00:30:16: Es geht nicht über die harte Tür sozusagen sondern nochmal, es geht um die ehrlichste Passung.
00:30:21: Wenn wir in die Zukunft schauen viele Unternehmen ersparen den Bewerberinnen und Bewerbern mittlerweile ja sogar das Anschreiben.
00:30:29: Was sagt ihr, wohin geht die Reise eher hin?
00:30:32: zu strengeren Auswahlverfahren oder sind es doch eher niedrigschwelligere Prozesse?
00:30:37: Geru Gendut zum Start.
00:30:40: Ja ich weiß gar nicht ob das eine große Senkung der Stelle ist.
00:30:43: Ansteigen hat früher zwei Stunden gedauert heute vielleicht zwanzig Minuten wenn man das AI gestürzt macht.
00:30:49: Die Intervievorbereitung dauert eher zwei Monate häufig auch drei Monate wo man sich mit großen Fokus darauf vorbereitet Und es kommt immer wieder Sachen dazu.
00:30:59: Das neue digitale Test, wo keiner so richtig weiß okay wie soll ich mich da vorbereiten?
00:31:04: Weil die gibt's erst seit einer Woche und zusätzlich Interviews, wo man entsprechend auch ein bisschen prompt nur ist etc.
00:31:11: Da also die Beratungen erhöhen auch an anderer Stelle entsprechend die Schelle oder vielmehr die infreundliche Komplexität des Bewerbungsverfahrenes.
00:31:20: Deswegen würde ich sagen das macht am Ende keinen Unterschied.
00:31:22: Ich weiß nicht so richtig in welche Richtung es allgemein geht.
00:31:25: in Richtung der Schwelle würde aber sagen, das ist gerade Strategieberatung und die sind ja nun mal so mein Spezialthema.
00:31:32: Dadurch dass sie immer nur einen sehr kleinen Personenkreis ansprechen, nämlich die besten in ihrem Jahrgang, die sehr konsequent entsprechend an dem Aufbau des Profils für die Begabungen gearbeitet haben, dass die nur die ansprechen.
00:31:44: Da würde ich sagen, kein großes Thema ist.
00:31:48: Aber natürlich, man will nicht das Leute anschreiten verfassen müssen und ihre Zeit verblämmen werden.
00:31:52: Man will nicht dass sie ihren CD eingeben und dann in der Bewerbungsmaske noch mal alles da eintragen müssen.
00:31:57: aber ich glaube da geht es eher darum den Eindruck mange in der Professionalität nichts zu wetten durch diese Art von Zumutung als da und tatsächlich die Schwelle zu singen.
00:32:06: Reinhard, wie ist dein Blick in die Glasskugel?
00:32:10: Die Glass-Kugel!
00:32:13: Ich glaube nicht an... strenger oder niedrigschwelliger von dem du vorher so als gegensatzpaar gesprochen hast, dann hat das sich prügelt.
00:32:22: Ich glaube fest und davon sprach ich eben vorher an Passender.
00:32:26: Und in der Zukunft zähle ich eher Prozesse die sich auch am Aufwand der Rolle orientieren nicht an Prästische oder Traditionen oder was auch immer.
00:32:36: Manche Positionen brauchen Tiefe also der Prozess vor dem Geherrorsprach aufwendige Vorbereitungsprozesse und manche Positionen brauchen einfach Tempo.
00:32:46: Wer das nicht unterscheidet, der verliert in beide Richtungen Talente, ist meine Meinung.
00:32:53: Bevor wir gleich zum Schluss kommen noch eine ganz wichtige Frage nämlich die Nacht-Tipps und Tricks für alle Zuhörerinnen und Zuhöhrer konkret für alle Studisjagdprofessionals und Personen, die sich in nächster Zeit bewerben möchten.
00:33:08: was könnt ihr denen mit auf den Weg geben Gero?
00:33:13: Ja, ich würde sagen zunächst mal und man sich eine sinnvolle Rehabil-Strategie anguckt.
00:33:17: Viele Bewerbungen hausschicken nicht nur an die paar Favoriten sondern wirklich alle relevanten Unternehmen identifizieren den CV wirklich optimieren das ist sehr wenig Aufwand und war gleich dazu mehr Inhalte auf den CV zu bringen und dafür dann doch ein großer Hebel um die Chancen zu steigern Und gestaffelt bewerben.
00:33:34: also machen das zumindest gute Consultingbewerber.
00:33:37: erst Mal so Prioxy unternehmen dann zwei drei Wochen warten Priobee Unternehm dann zwei paar Wochen warten Prio A-Unternehmen, um versetzten die Prozesse zu kommen.
00:33:45: Um dementsprechend für man bei den Favoriten im Interview sitzt nicht nur ein bisschen Praxiserfahrung mit echten Feedback bekommen zu haben sondern auch einen Offer mit dem man neben kann wirklich keils um Stress rauszunehmen dann entsprechend für die letzten Prozeste wo man ist und was die Interviewvorbereitung angeht einfach auf den Aufbau von Skills zu setzen.
00:34:07: wenn man nur Frameworks auswendig lernt und versucht irgendwelche Ansätze zu memorisieren verschwendet man seine Zeit, weil man keine Skills aufbaut die man fürs Interview braucht und auch keine, die man dann für später hintenhaus braucht.
00:34:19: Während wenn man tatsächlich lernt diese Fehlgeidens- und Big Hit Probleme zu strukturieren
00:34:24: usw.,
00:34:25: dann hat man nicht nur den Schlüssel zum Internet in der Hand sondern man lernt auch was wirklich spannend ist.
00:34:31: Was ja auch der Grund ist warum viele in die Beratung wollen um diese Lernkaufigkeit noch weiter zu vertiefen.
00:34:37: Und dazu habe ich auch eine Menge Ressourcen geschaffen.
00:34:40: Beispielsweise meinen Podcast, der Case Coach.
00:34:43: Wir machen regelmäßig Veranstaltungen wo wir das Lösen von Casey noch mal näher bringen und wer da Interesse hat ist da glaube ich ganz gut mit bedient solche oder andere gute Ressursen zu nutzen um erstmal wirklich zu verstehen worum geht es?
00:34:55: bevor man blind in die Vorbereitung geht und irgendwie glaubt nicht macht man zehn Übungsinterviews auf Prep Launch und dann kann ich nichts mehr weiter verbessern.
00:35:06: dem ist nicht so.
00:35:08: Absolut!
00:35:08: Reinhard, was sind deinen Tipps und Tricks?
00:35:12: Meine Tipps & Tricks, also mein vermutlich einziger Tipp den ich meinen Studentinnen und Studenten und unseren jungen Professionals mitgebe versteht euch selbst als Angebot und auf gar keinen Fall als Bittsteller.
00:35:26: auch jetzt.
00:35:27: Ich bin nicht naiv, ich weiß dass es im Moment kann.
00:35:29: Spaß macht da draußen das wird sich wieder besser.
00:35:32: trotzdem Wer weiß, welchen Wert er oder sie einbringt, bewirbt sich einfach anders.
00:35:39: Also selbstbewusster, konkreter, ehrlicher!
00:35:44: Und der zweite Tipp nutzt unser Netzwerk und nutzt das Angebot von Gero um euch so gut wie möglich vorzubereiten.
00:35:53: Das ist ein sehr feines Schlusswort.
00:35:55: Damit schließe ich und bedanke mich ganz besonders bei euch beiden für diese Praxisnamen wirklich hilfreiche Einblicke und Einschätzung.
00:36:03: Und vielen Dank auch an euch, liebe Hörerinnen und Hörern.
00:36:06: Schön, dass ihr wieder mit dabei wart!
00:36:08: Wenn euch diese Episode gefallen hat dann abonniert den DSHG-Podcast Digital gesagt und schaut für weitere Praxisberichte und Hintergründe auf impulsant.dshg.de vorbei.
00:36:19: Bis zur nächsten Folge von Digital gesagt – und macht's gut.